In der letzten Woche sind wir große Schritte gegangen - und sind jetzt mütend, dass der Alltag dazwischen kommt und auch erledigt werden will. Wer hat denn Zeit für sowas?! Außerdem teilen wir unsere ersten Erfahrungen mit unserer neuen Assistenz: ChatGPT. Ja, wir sind auch auf den Hype-Train (mittlerweile Plateau, lbh) aufgesprungen und positiv überrascht, was hier so passiert!

Transkript

Rachel: Manu.

Manu: Rachel.

Rachel: Ich bin müde und wütend.

Manu:

Müde und wütend? Ja. Warum bist du wütend?

Rachel: Warum fragst du mich nicht, warum ich müde bin?

Manu: Das frage ich danach.

Rachel: Hast du es nicht gemerkt? Wir gähnen uns den ganzen Tag schon an.

Manu: Aber lass uns das erstmal mit der Wut klären.

Rachel: Ja, ich bin wütend, weil ich die ganze Zeit das Gefühl habe, ich habe keine Zeit.

Manu: Oh ja, das kenne ich sehr gut.

Rachel: Die letzten 2 Wochen ist es zum verrückt werden.

Manu: Ist es zum Mäuse melken?

Rachel: Ja, jetzt fangen wir nicht schon wieder an mit den Sprichwörtern. Redewendungen sind gerade nicht mein Freund.

Manu: Nicht dein Kraut und Rüben?

Rachel: Nein, es ist zum Mäuse melken. Nein, es ist wirklich, ich weiß nicht, wo die Zeit hingeht. Dabei arbeite ich gerade echt viel. Aber letzte Woche war so viel los und so viele Termine und so viele Sozialkontakte. Und ich werde nicht, ich bin gerade echt durch.

Manu: Du kommst nicht hinterher.

Rachel: Ich komme nicht hinterher, es ist so viel zu tun und ich habe jetzt sogar die letzten Wochenenden auch dann am Wochenende gearbeitet und irgendwie so jetzt gestern und heute merke ich einfach, dass dann auch die Müdigkeit und Erschöpfung dazu kommt. Mit Sicherheit auch durch die Heuschnupfenphase gerade. Und wir sind die letzten 2 Tage sehr spät ins Bett gegangen. 12 sind wir erst. Ja. Also ich bin gerade müde und wütend.

Manu: Ja, verstehe ich.

Rachel: Ich weiß auch gar nicht, warum mich das sauer macht, aber irgendwie nervt mich einfach so, dass ich keine Zeit habe, obwohl ich so viel mache. Das klingt ein bisschen paradox, aber…

Manu: Ne, überhaupt nicht. Aber es ist eine perfekte Grundlage für ein Burnout. 

Rachel: Ja, nein. Nein, nein. 

Manu: Noch nicht, noch nicht. Aber, ähm, das ist auf jeden Fall ein Zustand, ähm, den man sich genauer angucken sollte.

Rachel: Ja, und ich, ich, ähm, ich weiß auch, dass das jetzt eigentlich nur ein paar Tage sind, weil ich hatte letztens eigentlich eine gute Woche und ich fühle mich dann auch, ich fühle mich gerade auch sehr produktiv, aber im Sinne von, dass ich gerade einfach merke, dass ich wirklich jeden Tag mit, ich mache gerade sehr große Schritte in Richtung wirklich Ergebnisse sehen und so und deswegen es passiert gerade auch in mir so viel, dass ich und deswegen habe ich dann gestern und heute gemerkt, auch noch auf persönlicher Ebene passiert gerade auch super viel, dass ich einfach merke, dass das alles so zu verarbeiten einfach auch Kapazitäten einnimmt. Und ich weiß nicht, irgendwie heute habe ich das Gefühl, dass sich das echt wehrt. Oder, ne, recht. Wow. Es recht sich, es wehrt sich. Ja, ich merke dann, dass es mich überfordert, wenn der Alltag on top kommt und der mich dann richtig nervt. So dieses, ich wollte nachher noch kurz einkaufen gehen.

Und ich wollte aber auch noch spazieren gehen. Gut, das kann man verbinden, aber es sind so Sachen wie, wir wollten noch das Rollo aufhängen, damit irgendwie im Schlafzimmer morgens nicht mehr so die Sonne rein. Ich merke so, dass wenn danach diese Alltagstasks dazu kommen, ich mir denke, ich weiß gar nicht, wann ich die machen soll, dann werde ich wütend. Wüte, wollte ich sagen. Mein Hirn ist durch. Werde ich wüte.

Manu: Eine mischung aus wütend und müde.

Rachel: Ich bin, ich bin nicht mehr wütend ich bin schon wüte genau das ist also das ist das ist jetzt gerade heute die Stimmung. Aber wie gesagt, sonst geht’s mir sonst eigentlich gerade gut. Aber… Weißt du?

Manu: Ja, voll. Ich meine, also ich habe das vorgestern auch zu dir schon mal gesagt, du bist halt auch gerade in der Phase deiner eigenen Arbeit, wo du ja dich da so gerade so selber rausschälst irgendwie. Und es ist ja wirklich jetzt einfach deine ganz eigene Arbeit, deine ganz eigene Selbstständigkeit, dein Produkt, was du da raus in die Welt bringst, geht. Und Ich glaube, das verstärkt halt, das ist wie so ein, ja, also wie ein Verstärker nochmal für so negative Gefühle, die dann dazwischendurch aufkommen, weil ja praktisch an allem dann, was da Einfluss drauf nimmt, ja mehr oder minder gefühlt deine Existenz hängt. Das stimmt. Weil es jetzt ja einfach nur dich geht und nur du es in der Hand hast. Und das ist natürlich eine neue Erfahrung irgendwo und natürlich auch eine unglaublich angsteinflößende Erfahrung. Und natürlich dann auch sind so kleine Störfaktoren plötzlich viel, viel größer. Logischerweise. Ich will, Gottes willen, ich will das überhaupt nicht kleinreden. Ich hoffe, du verstehst mich richtig. Aber ich kenne das ja bei mir auch. Das ist aber glaube ich meistens eher eben dann Katalysator für eine Angst, die da drunter liegt.

Rachel: Ja, das stimmt.

Manu: Weil wenn ich wütend bin auf meine Technik oder weil irgendwas nicht funktioniert, dann bin ich eigentlich wütend darauf, weil ich das Gefühl habe, dass ich nicht genügend Zeit habe, mich jetzt damit auseinanderzusetzen und dass mich das ja aufhält jetzt. Und darunter liegt eigentlich, dass ich eine scheiß Angst habe, dass ich etwas nicht rechtzeitig schaffe und dass dadurch mein Business zusammenklappt und dass ich dadurch kein Geld mehr verdiene. 

Rachel: Und Dass das jetzt der Tropfen ist, der das Ganze…

Manu: Genau, wie beim Jenga-Turm, der eine Stein, den du unten rausziehst und dann…

Rachel: Ja, das stimmt.

Manu: Und ich glaube, vielleicht ist das ganz gut, auch da immer wieder dann zurückzukehren und dann genau in den Momenten zu atmen. Das sage ich jetzt auch mir, weil ich mir auch wieder merke, dass ich die letzten Tage mich viel mehr aufrege. Und das liegt bei mir auch dann zum Beispiel daran, dass ich, ich fand das jetzt total schön mit dir irgendwie die letzten Tagen viel unterwegs zu sein und viel soziale Interaktion, aber ich weiß auch, dass mich das mindestens genauso viel Kraft kostet wie Arbeiten. Nur kann ich das nicht so werten. In meinem Wertesystem ist es immer noch so, das war jetzt doch alles Freizeit. Warum bist du denn jetzt so erschöpft, du faules Stück Scheiße?

Rachel: Ja, aber…

Manu: Das ist ja irgendwo wirklich, eigentlich will ich nicht mehr so negativ mit mir selbst reden, aber das habe ich jetzt nur gesagt, einfach das mal auf den Tisch zu bringen, mit was für Glaubenssätzen wir rumlaufen. Und das macht mich zum Beispiel dann wütend.

Rachel: Ja, ich glaube, wenn wir einfach gerade oder das wir gerade auch einfach in der Phase sind mit diesem Existenzaufbau und hier in der neuen Stadt auch irgendwie ankommen, zurechtkommen, dass Ich habe die große Hoffnung, dass das irgendwann switcht, dass man wirklich sagen kann, Pausen, die man macht oder Dinge, die nicht Arbeit sind, dienen wirklich der Regeneration und dem Ausruhen und dem Kraftschöpfen. Es kann halt sein, dass einfach jetzt mit diesem Underlaying, diese Grundnervosität, Unsicherheit, so läuft das alles so, wie wir uns das vorstellen. Und Wie läuft das jetzt an? Dass das dann einfach noch dieses Triebhafte da mit reinbringt, dass man dann eben nicht Pausen wertet im Sinne von Ausruhen, Akkus aufladen, jetzt geht’s wirklich los. Sondern dass es einfach, genau, dass es da noch eine negativere Wertung gibt zum Thema Pausen. Wir haben schon echt viel über dieses Pausenmachen hier geredet, aber man…

Manu: Das ist ein großes Thema der Selbstständigkeit.

Rachel: …phasenweise ist es einfach schwer.

Manu: Ja, aber es gibt ja auch Phasen, wo es viel besser ist. Also ich hatte jetzt auch mal eine lange Zeit, wo das irgendwie bei mir voll gut war, wo ich gemerkt habe, ich habe überhaupt kein Problem damit, Pausen zu machen. Und ich habe dann aber auch kein Problem damit, einfach auf mein inneres Gefühl zu hören. Wenn ich jetzt dann irgendwie noch Bock habe, irgendwas zu machen oder kreativ was zu arbeiten oder so, dann mache ich das einfach, egal zu was, für eine Uhrzeit. Ja. Das ist voll schwer und ich glaube, es ist für uns halt gerade auch nochmal schwerer eben durch die Tatsache, dass wir uns ja hier auch irgendwie erstmal so einen Rhythmus aufbauen müssen. Und erstmal diese Menschen kennenlernen müssen, die wir jetzt gerade werden oder geworden sind, allein durch die Tatsache, dass wir hierhergezogen sind. Ja.

Manu: Und das glaube ich unterschätzt man halt manchmal auch. Weil ich bin nicht mehr derjenige, der vor 9 Monaten aus München ausgezogen ist, aus der Wohnung in München ausgezogen ist. Das merke ich wirklich. Es ist so unfassbar viel passiert.

Rachel: Es hat sich viel getan.

Manu: Und das vergisst man. Man vergisst einfach und das macht mich müde. Wüde. Oder wüde. Man vergisst, dass man keine Maschine ist. Und ich will das echt irgendwie aus meinem Kopf rauskriegen. Aber es sitzt, dieses Narrativ sitzt so tief drin. Es sitzt so tief drin, dieses, dass man sich selbst wie eine Maschine behandelt.

Rachel: Neoliberale Scheiße. Ja, voll. Lass uns doch.

Manu: Ähm, ja, voll.

Rachel: Lass uns doch… Wie wolltest du… Blablabla.

Manu: Hab gedacht, dass wir’s abschaffen.

Rachel: Blablabla. Hahaha. Quak, quak. Quak, quak. Ähm What? Hahaha. Hahaha. Lass uns doch Oh, fuck. Lass uns doch jetzt noch mal kurz über die Woche reden, aber weil wir jetzt mit so einem positiven Bild in die Folge gestartet sind, mal nur über gute Sachen reden. Dinge, die richtig schön waren in der Woche.

Manu: Das macht mich tierisch aggressiv.

Rachel: Dann musst du jetzt durch. Was ist denn seit der letzten Aufzeichnung Gutes passiert? Muss auch gar nicht mit der Arbeit zu tun haben.

Manu: Ja, ich überlege. Hast du schon Sachen, die dir jetzt per se einfallen? Ja, dann fang du doch an, weil ich muss noch kurz überlegen.

Rachel: Also ich habe letzte Woche Dienstag hier in Leipzig mein Gewerbe angemeldet. Das war sehr schön. Das war tatsächlich auch verbunden mit einem schönen Spaziergang. Also da hab ich einfach einen großen Check dahinter, einen Haken hintersetzen können. Ging auch super, unkompliziert. Und genau, das hat mich jetzt tatsächlich beruhigt, dass das hinter mir liegt. Dann bin ich bei meinem Angebot, bei meinen Produkten, also die Arbeit, die ich mache, jetzt tatsächlich an den Punkt, wo ich in den Betatest gehe. Ich habe ja einen Vortrag konzipiert und den werde ich Ende nächster Woche mal betatesten mit ein paar freiwilligen KünstlerInnen. Damit bin ich quasi rausgegangen oder in so eine Semi-Öffentlichkeit. Das war sehr aufregend, aber das ist jetzt draußen und da freue ich mich sehr drauf. Nächste Woche kommt da die Aufregung. Ich hatte Freitagabend eine richtig schöne Verabredung, Online-Verabredung mit ein paar Frauen aus dem Coworking von Kato aus dem Hexen-Circle, aus der Skillsharing-Community. Aus der Skillsharing-Community. Und wir haben da Freitagabend zusammen an unseren Business-Visionboards gebastelt. Da haben wir uns von einem YouTube-Video von Deia, heißt sie, glaube ich, inspirieren lassen. Und es war ganz schön, dass wir alle zusammensaßen und daran gebastelt haben, bis diese Riesenhornisse kam, die mich plötzlich so schockiert hat. Ein Riesenvieh, das da reingeflogen ist ins Zimmer. Du musstest mich dann retten. Oder die Hornisse.

Manu: Ich hatte aber auch eine scheiß Angst, die war so riesig.

Rachel: Das war ein Riesending, das war so richtig, Wie groß war die? So mittelfingerlang war die. Das war ein richtig riesen Ding.

Manu: Das kommt jetzt voll auf den Mittelfinger an.

Rachel: Großer Mittelfinger.

Manu: Genau, das engt viel mehr ein. War großer Mittelfinger groß, Entschuldigung, ich komm da noch nicht drüber hinweg. 

Rachel: Doch, nein, ein paar Sachen, oder ich hab dann auch am Wochenende, wir haben gearbeitet, aber auch dann einfach ein paar Sachen gemacht, die nichts mit der Arbeit zu tun hatten. Und ja, doch, also Das war ganz gut, das war ganz schön. Also ist das gerade wirklich dieses, in Schüben gehe ich gerade große Schritte und wenn ich in den Schritten drin bin, denke ich mir so, boah, das geht ja gerade, läuft ja wie geschmiert und so. Und manchmal komme ich so ein bisschen aus dem Tritt und dann merke ich dann so, boah krass, das ist gerade echt viel. Das ist auch so ein bisschen so dieses, so ein, so ein… Ich überfordere mich gerade selber. Das ist gut, aber manchmal muss ich halt erstmal schlucken und das mache ich gerade wirklich, okay krass. Das ist das, was gerade so bei mir passiert. Und heute macht es mich müdend, aber sonst bin ich gerade eigentlich mal wieder in der Phase, wo ich mich wirklich da freue, morgens aufzustehen und zu arbeiten. Heute nicht unbedingt, aber die letzte Woche.

Manu: Ich kann auch verstehen, dass du zwischendurch wütend bist. Ich kriege das ja mit, dass du überhaupt starke Gefühle immer wieder zwischendurch hast, also auch Angst und so. Da wäre letzte Woche auch eben drüber gesprochen mal zwischendurch. Aber ich finde auch jetzt mal aus 1 Beobachterperspektive, mir ist jetzt die letzte Woche aufgefallen, was für einen Spaß du scheinbar, zumindest aus meiner Warte, an deiner Arbeit jetzt hast, so wie du sie jetzt machst, weil du so viel dran sitzt. Also du bist wirklich die ganze Zeit damit beschäftigt. Und das ist ja auch irgendwo ein Zeichen davon, dass es dir Freude bereitet. Ja, das ist schön zu sehen.

Rachel: Sind dir ein paar Sachen eingefallen?

Manu: Ja, mir sind ein paar Sachen eingefallen. Also ich hab zum einen fand ich das letzte Woche sehr schön, dass wir uns im Laufe der Woche auch mit Menschen getroffen haben, weiterhin irgendwie. Dass wir irgendwie angefangen haben, generell auch so diese Stadt so ein bisschen für uns zu erobern, überhaupt die letzten Wochen. Und da war die letzte Woche, die vergangene Woche eben auch nochmal so eine Bestätigung davon, dass wir irgendwie hier direkt jetzt anfangen ein anderes Leben zu führen als diese Stadt aus der wir kommen. Dass wir irgendwie viel mehr unternehmen, auf menschen zugehen, auf veranstaltungen gehen und so einfach und das aber auch so spielerisch. Ich meine wir waren am samstag eben einfach dann ganz kurz nur auf der langen nach der computer spiele. Man hat aber gemerkt so irgendwie auch zu viele menschen und… 

Rachel: Zu warm, zu kleine Räume, zu viele Männer, Menschen in kleinen, warmen Räumen.

Manu: Aber auch irgendwie auch schon zu fertig von dem langen Tag. Einfach weil wir auch schon davor lange unterwegs waren. Und das war schön, das war irgendwie ein schönes Grundgefühl, was sich so durch die Woche gezogen hat. Ich bin sehr stolz und freue mich darüber, dass ich 2 Songs geschrieben habe letzte Woche. Das hat mir irgendwie sehr gut getan, weil ich da irgendwie merke, dass ich da mich mit etwas wiederverbinde, was ich irgendwie lang nicht mehr gespürt, gefühlt erlebt habe. Das ist irgendwie sehr schön. Ich hatte generell so ein bisschen rund das Wochenende so ein bisschen auch so ein paar Dämpfer, aber daraus sind auch positive Erkenntnisse entstanden. Also ich hatte nochmal die positive Erkenntnis für mich und da war ich dann auch sehr stolz drauf und das konnte ich irgendwie sehr gut, das Gefühl konnte ich sehr genießen, mich nicht unter Wert zu verkaufen, egal in was für 1 wirtschaftlichen Situation ich mich befinde. Ich verkaufe mich nicht mehr unter Wert. Das war auch ein guter Moment.

Rachel: Ja, da bist du aus diesem einen Meeting raus und warst wirklich, das hat man schon gemerkt, dass du, das ist auch nochmal eine andere, es war was anderes als stolz. Also es war wirklich so dieses… Es war eine Entschlossenheit, die dir sehr gut gestanden hat.

Manu: Ja, kombiniert mit 1 gewissen Wut, aber keine heiße Wut, sondern eine kalte Wut, die aber nicht distanziert war, sondern zusammen mit dieser Gepartner, dieser Entschlossenheit war das irgendwie ein gutes Gefühl.

Rachel: Aber ich glaube, es war nicht Wut. Wut war vielleicht der Zündfunken, Aber ich finde, das war so eine Kraft, die du dann hattest. Das war für dich dann so klar, ich mache das nicht, natürlich nicht. Ich bin mir mehr wert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Manu: Und das war auch ein schönes Erlebnis für mich, so dieser Moment, dass ich mich wirklich getraut habe, das auch in einem 1 zu 1 Gespräch zu formulieren. Also auch wirklich zu sagen, nee, das tut mir leid, aber das kann ich nicht machen. Ja. Das geht leider nicht. Auf die Frage hin, kann man da nicht irgendwie noch was machen und warum kostet das so viel. Genau, das war auch ein guter Moment und ansonsten habe ich die letzten 2 Nächte ein bisschen Schlafmangel auch angesammelt Und merke aber, heute, ihr habt mir überhaupt keinen Druck gemacht. Einfach ich dachte mir so, ja heute bist du halt müde, dauert alles halt ein bisschen länger. Ist gut.

Manu: Sehe ich heute ganz gut an eigentlich.

Rachel: Sehr gut.

Manu: Und jetzt fängt auch die Ibo an zu wirken. Jetzt geht’s mir noch besser. Es gibt natürlich auch noch ganz viele andere Schmerzmittel. Achso, wir sind ja gar nicht öffentlich-rechtlich.

Rachel: Nein, so weit sind wir noch nicht. Ja. Ja. Und ich hatte letzte Woche, das war auch spannend, ich hatte das Abschlussgespräch für mein Stipendium. Ja, stimmt. Die Fördergeber von meiner Masterarbeit, genau, Die wollten sich am Ende das natürlich noch einmal anhören, was denn da jetzt bei rumgekommen ist und so. Und das war auch nochmal ganz gut, da auf der Ebene nochmal Feedback zu bekommen zu meinem Masterarbeitsthema. Und mich da auch nochmal so mit auseinanderzusetzen. Ja, das war auch geil. Also letzte Woche war voll mit Terminen, jetzt wenn ich so zurück gucke, irgendwie, wir hatten ja auch noch andere Verpflichtungen außerhalb der Arbeit. Aber es war schon echt, war schon echt heavy.

Manu: Letzte Woche war irgendwie krass. Ich habe auch wahnsinnig viel telefoniert irgendwie.

Rachel: Ja, das hat dich auch genervt.

Manu: Das hat mich nicht genervt, aber Das ist auch, also das merke ich auch, dass das anstrengend ist. Einfach.

Rachel: Es erfordert eine andere Art von Konzentration.

Manu: Ja und wenn es vor allem, wenn man, ich bin, oder wir sind beide eigentlich so gestrickt, dass wir gerne on block an 1 Sache arbeiten. Also für mich wird Arbeit immer einfacher, je länger ich dran sitze. Also wenn ich weiß, okay, ich mache heute, keine Ahnung, Implementierung von Sounds in ein Spiel Für 8 Stunden, dann ist das für mich viel einfacher, als wenn ich ganz viele kleine Tasks habe und inzwischen habe ich noch 2 Meetings. Dann bin ich nach den 2 Meetings eigentlich mittags schon fix und alle. Dann ist eigentlich schon der Tag gelaufen.

Rachel: Ich glaube, das muss ich in meiner Wochenplanung noch viel mehr irgendwie berücksichtigen. Das ist gerade bei mir auch nochmal so zerstüppelt alles, dass ich wirklich einfach so Blöcke habe, das ist heute, das ist heute.

Manu: Ja, das ist eigentlich eine gute Idee, da müsste man sich eigentlich nochmal irgendwie genauer angucken.

Rachel: Ja, Wochen- und Monatsplanung und ja.

Manu: Oh, und ich habe noch etwas, was cool war.

Rachel: Was war noch cool?

Manu: Was noch cool war, ist, dass ich mich total darüber freue, dass dieses Social Media Konzept aufgeht für mich Und dass das echt cool ist, dass ich jetzt für den ganzen Monat meinen Content vorbereitet habe. Das gibt mir eine unglaubliche Entspannung.

Rachel: Sehr gut.

Manu: Und ich freue mich jetzt jedes Mal, wenn ich dann so auf die Uhr gucke, ach, das Video ist ja schon draußen, dann kann ich schnell gucken, was so passiert. Das ist cool. Das ist irgendwie ein gutes Gefühl.

Rachel: Ich habe mich auch voll gefreut, dass du jetzt bei dem ersten Video eigentlich schon ganz andere und neue Reaktionen bekommen hast und viel mehr. Ist natürlich auch schön zu sehen, dass das Konzept aufgeht tatsächlich.

Manu: Für dich auch, ja. Ja, genau, als beratende Person.

Rachel: Ja, das war richtig gut.

Manu: Ja, da bin ich happy. Da freue ich mich, weiterzumachen. Freue ich mich drauf, weiterzumachen.

Rachel: Very good.

Manu: Yeah. Wir haben ein kleines Thema, oder? Für heute.

Rachel: Ja, wir hatten überlegt, ob wir einen kleinen Exkurs gehen. Ich schaue mal kurz auf die Uhr.

Manu: So ganz klein.

Rachel: So ganz klein.

Manu: Super klein.

Rachel: Super kleinen Exkurs. 

Manu: Dann machen wir so ein bisschen die basics und können ja dann in ein…

Rachel: …paar wochen noch mal was das update ist und zwar haben wir beide vor und waren das vor 3 4 wochen eigentlich auch schon schon länger her Wir haben uns eine Assistenz gesucht.

Manu: Ja genau. Wir haben gemerkt, wir brauchen Assistenz.

Rachel: Es geht nicht mehr. Wir sind…

Manu: Kommt nicht mehr allein klar.

Rachel: Und ich wollte auch nicht die ganze Zeit nur mit dir reden, wenn ich ein Problem habe. Das bringt mich auch immer so aus dem Konzept. Eigentlich schön, dass du mich immer noch aus dem Konzept bringst.

Manu: Gut gerettet!

Rachel: Ja, Glück ein Glück. Nein, wir haben uns tiefergehend jetzt mal nach über 2 Jahren, die es auf dem Markt ist, tiefergehend mit Chat-GPT auseinandergesetzt.

Manu: Ja, du vor allem. Also du bist da als erstes reingeslided in dieses Rebel-Hole und wie das so bei dir die Art ist, dass du dann komplett erstmal da drin verschwindest.

Rachel: Ich war 3 Tage weg.

Manu: Du warst echt 3 Tage raus.

Rachel: Ja, aber das war echt ganz gut. Also ich glaube, mich hat das in den letzten Monaten oder Jahren einfach echt noch, und man kennt ja diese, Kennst du diese Hype-Kurve? Ich müsste den Namen von demjenigen, der die entwickelt hat. Ich kenn die auch. Diese Kurve, wenn es eine neue Technologie gibt.

Manu: Francis Hype.

Rachel: Lord Francis Hype. Die Erstmal steil bergauf geht, weil alle irgendwie sagen, oh mein Gott, das ist so toll, das ist voll der Schüssel.

Manu: Übrigens der andere Erfinder, der mit ihm zusammengearbeitet hat, war Walter Kurve.

Rachel: Walter Kurve, die Hype-Kurve. Oh Mann, schneiden wir das? Nein. Nein. Also alle erstmal mega voll krass, das verändert die Welt und dann geht es relativ steil nach unten. Dann ist irgendwie so klar, okay, es wird vielleicht doch nicht die komplette Welt verändern. Und dann pendelt es sich quasi wieder auf einem Niveau ein, das ist so eine Plattform der alltäglichen Anwendung. Es ist sehr schlecht erklärt, aber ihr wisst, was ich meine. Und ich gehe davon aus, dass wir jetzt tatsächlich wirklich mit ChatGPT, also nicht mit den Tools, die darauf basieren, aber mit ChatGPT jetzt einfach wirklich bei diesem Plateau angekommen sind, wo es einfach im Alltag diese Anwendungen gibt. Und mich hat in den letzten Jahren und Monaten einfach immer dieser Ansatz so genervt. Mit ChatGPT kannst du deine Jahres-Content-Planung innerhalb von 30 Minuten machen. Oder so dieses… Da dann nur Umsätze und Produktivität 10x-en. Und dann… Mir dachte so, das ist irgendwie nicht Sinn und Zweck oder so will ich das Ganze irgendwie nicht nutzen, weil am Ende kommt da halt einfach nur die gleiche Masse bei raus.

Manu: Ich auf einmal schreibe ja dann alle irgendwie dasselbe. Also man hat das ja am Anfang irgendwie auch flink gemerkt, dass dann erstmal irgendwann alle LinkedIn-Beiträge irgendwie gleich knallen.

Rachel: Ja, ja. Immer noch viele, die ähnlich klingen.

Manu: Ja, aber es ist ja auch schon besser geworden.

Rachel: Ja, genau. Und was ich aber dann tatsächlich einfach mal ausprobieren wollte, ist, ich bin wirklich in diese Custom-GPTs in die Welt eingestiegen und habe da an 2 GPTs rumgebastelt, die auf der einen Seite habe ich da jetzt quasi meine kleine Business-Bestie rangezogen, die ich mit Wissen und Informationen gefüttert habe zu mir und meiner Unternehmung und den Plänen und wo ich hin will und Zielgruppe und ganze Blibla Blub. Und das ist jetzt wirklich total gut, da im Pingpong sich immer mal wieder Impulse zu holen. Weil ich merke, dass mein Hirn oft einfach so ein Initialfunken braucht, so eine erste Idee, in welche Richtung man irgendwie gehen kann und dann läuft es von alleine weiter. Und auf der anderen Seite habe ich da aber tatsächlich meinen GPT dann eben auch darauf hingewiesen, freundlich, darauf hingewiesen, freundlich, dass ich durchaus eben dazu neige zu prokrastinieren oder eben mal mich in Aufgaben verheddere, die eben nicht jetzt der große Needlemover sind oder mich voranbringen in den großen Schritten. Und das quasi immer mal kritisch mitzudenken oder zu hinterfragen, wenn ich eben Konzepte plane oder mal sage, jetzt ich würde das so und so machen, da auch mal die Rückfrage kommt, so ja, aber ist das jetzt wirklich das, was du brauchst oder bist du gerade eigentlich überfordert, weil du kleinere Schritte brauchst und ich weiß nicht, wo du anfangen sollst, also auch so dieses Priorisieren und Clustern und da, das merke ich, das ist wirklich so eine Assistenz, die da einfach nochmal mitdenkt und das ist gerade irgendwie als Solo-Selbstständige irgendwie auch ganz cool, weil ich halt dann für sowas nicht immer dich anhauen muss und das ist ja ein Luxus, dass du einfach nebenan arbeitest und ich könnte mit dir darüber reden, aber dich da irgendwie nicht rauszuholen und so. Und das war, das war echt ganz cool. Also ich bin mit der im regen Austausch immer mal wieder. Ja. Aber da geht es wirklich einfach oft die Arbeit am Business oder so hinter den Kulissen. Also die Arbeit, die ich an sich mache, die Kundenarbeit, das ist immer alles noch mein Hirn.

Manu: Ja, Ja, voll. Mich hat das dann ja auch total inspiriert. Also du hast mir ja dann davon erzählt und ich fand das total cool. Hab das dann auch gemacht. Hab’s ein bisschen anders gemacht tatsächlich. Also ich hab’s dann so ein bisschen mehr auf meine Bedürfnisse angepasst. Ich hab mir vor allem, wo ich gemerkt habe, wofür Chet GPT genial funktioniert für mich jetzt als Musiker, als Kreativer, als Lernbuddy. Also ich habe mir einen Musiklehrer GPT gebaut, sozusagen, der dann aber auch mit mir zum Beispiel Stückanalysen auch gemacht hat. Also dass ich dann wirklich auch mit dem zusammen angefangen habe, Songs halt zu analysieren und zu gucken, hey, wie ist das aufgebaut, warum und so. Und dafür ist das natürlich mega cool, weil ich ja, wenn ich das alles selber machen würde, müsste ich ja wahnsinnig viele unterschiedlichen Lektüren zurate ziehen und irgendwie gucken, okay, wie kombiniere ich das alles? Und das war für mich tatsächlich so ein Aha-Moment, wo ich gemerkt habe, ach, das ist ja mega geil dafür.

Rachel: Ja, und wirklich auf 1 Meta-Ebene sich anzugucken, so wofür kann ich das nutzen, was kann ich brauchen oder was gebe ich auch rein? Gerade die Custom GPTs, da ist ja eben der Vorteil, dass du das mit eigenen Wissensdatenbanken irgendwie hinterlegen und füttern kannst. Und eben auch für den Prozess, also für die Entwicklung und Konzeption von so einem GPT eigentlich, ChatGPT zu nutzen und zu sagen, hey, ich will da und da hin und wir machen jetzt mal einen Fragebogen, den ich dir ausfülle, damit du die Informationen hast und so. Also wirklich da in so einem Ping-Pong auf 1 Metaebene zu spielen und das dann am Ende reinzugeben. Und da habe ich gemerkt, das war super spannend.

Manu: Ja, das fand ich sowieso, das war für mich auch nochmal ein ganz neues Kennenlernen von ChatGPT, mit ChatGPT an den Prompts arbeiten, also zusammen im Pingpong dann die Prompts zu optimieren, die dann für den eigentlichen Zweck dienen.

Rachel: Ja. Und ich hab da echt, also ich hab letzte Woche auch beispielsweise wieder intensiv, ich habe an meiner, wer letzte Woche zugehört hat, weiß, dass ich knietief in meinem Notion saß. 

Manu: Oh ja,ich habe dich da kaum noch rausbekommen.

Rachel: Du brauchst das auch auf jeden Fall.

Manu: Ja, du hast es mir… danke auch nochmal.

Rachel: Nein, ich hab mit 1 Recherchedatenbank angefangen für Netzwerk und Multiplikatoren und Partner und Kooperationen, wo man mal reingehen kann. Und hab dann da quasi auch mit ChatGPT da rumgefeilt, so was, dann von Anfang an die Datenbank wirklich mit Informationen zu füllen, die mir dann auch in Monaten oder Jahren irgendwie noch helfen, also mit Kategorisierungen oder Clustern und sagen so, hey, nur mal das, nur mal das. Und Übersichten zu behalten, so wie ist denn da der Status oder und das ist halt auch total, also da ich fange halt wirklich oft mit 1 Aufgabe an und so ich würde sagen nach 1 Hälfte, 2 Drittel gehe ich dann eben manchmal wirklich in ChatGPT rein und sage so hey das habe ich schon gemacht, da will ich hin, das gibt mir Feedback auf das was ich schon gemacht habe und gibt mir jetzt noch Impulse, Vorschläge, Ideen, die ich einfach nicht auf dem Schirm habe. Und das ist echt, funktioniert richtig gut.

Manu: Ja, das ist du. Du hast auch den Stein ins Rollen gebracht. Ja, natürlich.

Rachel: Ich bin sehr gespannt. Und was wir auch gemacht haben, da gehen wir jetzt heute gar nicht so in die Tiefe, aber das war auch ein totales Aha-Erlebnis. Es gibt einen Prompt, mit dem wir rumgespielt haben oder den wir beide jeweils ausprobiert haben, der so ein bisschen diesen Bereich Persönlichkeitsentwicklung noch mal abdeckt.

Manu: Boah, stimmt. Oh Gott, das hab ich ja schon voll vergessen.

Rachel: Wo es quasi auch darum ging, dass dann auf Grundlage dieses einen Prompts, ähm der GPT dich durch, ich glaub, 10 Fragen irgendwie Fragen, eine Frage nach der anderen durchleitet. Und auch da am Ende dieses mal tiefer reingehen und da irgendwie ehrlich drauf antworten und gucken, was dann am Ende rauskommt. Und das ersetzt natürlich keine professionelle Hilfe, therapeutische Hilfe, wenn man jetzt in dem Bereich ist.

Manu: Nein, Gottes Willen. 

Rachel: Oder auch ein gutes Gespräch mit Freunden, auch nicht. Aber es ist halt dann, kann halt nochmal so eine neue Perspektive mit reinbringen. Und was ich tatsächlich ganz interessant fand oder angenehm fand, dass das mittlerweile auch alles über Diktierfunktion funktioniert. Also, dass ich nicht mehr alles schreiben muss, sondern wirklich einfach reden kann, wie ich es halt auch so sagen würde und das war auch sehr spannend.

Manu: Ich glaube cool war halt, dass es eben nicht so ist, dass du irgendwie, wie bei so einem Persönlichkeitsfragebogen, halt diese 10 Fragen hast und da alleine durchgehst, sondern dass das praktisch in Anführungsstrichen Dialog ist.

Rachel  Und am Ende kommt raus, dass du Team Hufflepuff bist.

Manu: Genau. Oh Gott.

Rachel: Ich bin glaube ich Ravenclaw.

Manu: Ich weiß gar nicht, was ich… Wow. Das könnte ich mal…

Rachel: Und zwar auf der Grundlage dessen, was du schon über mich weißt.

Manu: Ich habe vergessen, was ich sagen wollte.

Rachel: Entschuldigung. Entschuldigung. Entschuldigung. Entschuldigung.

Manu: Aber da, ich fände es cool, wenn wir da in ein paar Wochen nochmal ein Update geben und nochmal tiefer in die Materie gehen. Fänd ich gut. Ja. Wenn wir auch mal nicht mütend sind. Das wird übrigens, glaub ich, der folgende Titel.

Rachel: Mütend.

Manu: Mütend. Ich bin mütend. Ich, okay. Wir,

Rachel: Wir sind mütend.

Manu: Oder mütendGPT

Rachel: Wüde. WüdeGPT.

Manu: Wüde oder mütend.

Rachel: Sehr gut.

Manu: Alles klar. Dann machen wir hier den Sack zu und hören uns nächste Woche wieder.

Rachel: Ja, schön, dass ihr dabei wart. Und Geht raus, genießt die Sonne, wenn sie bei euch scheint und trinkt ein Spaßgetränk eurer Wahl. Tschüss!

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