#062 – RamboZambo, ihr Techis – oder: republica-ReCap 2025

Nach unserer ersten re:publica geben wir Euch in der aktuellen Folge unsere Highlight, Lowlights und das Beste dazwischen. Der Grundton war oft: "Jetzt ist erst der Anfang. Wir müssen da was tun!" Aber warum dieses Momentum aufbauen - und es dann verpuffen lassen? Berlin, wir kommen wieder. In einem Jahr.

Transkript

Manu: Wir sind zurück!

Rachel: Ja, wow! Wo kam die Energie her?

Manu: Ich weiß es nicht!

Rachel: Das ist so dein Power-Pose. Wir müssen es erst mal den Körper machen lassen, gucken, ob der erst dann nachkommt. Mitzieht.

Manu: Yeeey. Vielleicht sind es auch die Anti-Histaminiker. Ja, Putschmittelchen. Nee, eigentlich nicht. Das geht ja eigentlich eher in die andere Richtung.

Rachel: Na? Ich bin so platt.

Manu: Wir dürfen das nicht mehr sagen. Wir sagen das jede Woche.

Rachel: Ja, und trotzdem performen wir.

Manu: Und trotzdem performen wir, das stimmt. Ich bin auch platt. Ich bin auch platt.

Rachel: Ich bin so, Ich bin so dullig irgendwie nach der Woche sowieso, da gehen wir nachher noch drauf ein. Aber ich habe jetzt heute irgendwie schon 4 Stunden Online-Veranstaltung hinter mir.

Manu: Ja gut, du hast es dir ja auch richtig gegeben.

Rachel: Das war jetzt gerade, das war irgendwie heute ein bisschen viel. Und dann war ich jetzt gerade so, okay, dann nehmen wir heute Nachmittag Podcast auf. Was mache ich jetzt bis dahin? Das war irgendwie klar, ich muss was für mich alleine machen. Ich konnte jetzt die letzten 2 Stunden keine Menschen ertragen. Und wie habe ich mir die Zeit schön gemacht?

Manu: Weiß ich nicht, wie hast du dir die Zeit schön gemacht?

Rachel: Umsatzsteuer. Achso. Voranmeldung und Jahreserklärung. Ich bin froh, dass ich das hinter mir hab. Ich hatte das eigentlich für einen anderen die Woche geplant, aber es war so…

Manu: Quality time.

Rachel: Ja, richtig schön.

Manu: Schön. Den Montag damit. Sich mal was gönnen auch. Ja. Ja, toll.

Rachel: Damit das dann schon mal gemacht ist

Manu: Du hast es richtig gut oder du hast es richtig bock oder du bist richtig motiviert okay wir können ja jetzt heute tatsächlich zusammen das Wie war unsere Woche machen.

Rachel: Ja, ein Glück. Dann ist der Fokus nicht mehr so auf mich. Ich finde es auch ein bisschen viel. Warum guckst du gerade zweifelnd? Ich weiß nicht, weil Teile deiner Antwort mich verunsichert haben. Nein, das stimmt. Wir können ein gemeinsames Recap geben, weil wir jetzt unsere erste Republika hinter uns gebracht haben.

Manu: Ja. Die Republika 25 XYZ.

Rachel: Generation XYZ. Ich habe mich vor allem Anfang der Woche dann nochmal so zurückerinnert, wie das letztes Jahr war, als ich dann auch so Republika FOMO hatte. Und da habe ich, auch wenn ich jetzt vor Ort war, schon auch ein paar Gedanken an die, nicht verschwendet, aber denen gedacht, ein paar Momente denen gedacht, die jetzt nicht dabei sein konnten oder wollten oder wie auch immer. Aber ich bin froh, dass wir es gemacht haben diesmal.

Manu: Ich bin auch sehr froh. Ich bin sehr froh. Ich hatte eine echt gute Zeit.

Rachel: Aber es war intensiv. Auf vielen Ebenen.

Manu: Ja, klar. Voll. Es war mega viel Input. Also der offensichtlichste aller Gründe. Es war mega viel Input. Wir haben es uns richtig gegeben. Am ersten Tag haben wir uns noch so rangetastet. 

Rachel: Ich hab mal überlegt. Wir haben uns jetzt die 3 Tage verteilt.

Manu: Also wir haben Tag 1 4 Panels angeguckt.

Rachel: 3. 3? 3.

Manu: War es nur 3? Ja. Okay.

Rachel: Dann waren es insgesamt 18. Ja, 18 Panels, Sessions. 18 Sessions haben wir uns gegeben. 

Manu:Das ist eine ganz schöne Menge, ey. Ja.

Rachel: Ja. Die sind auch jetzt, wenn ich zurückdenke, auch total verschwommen, ganz viele.

Manu: Ja, teils, teils. Also ein paar Sachen sind irgendwie sehr prägnant bei mir hängen geblieben, ein paar Sachen irgendwie gar nicht. Ja. 

Rachel: Aber ich glaube, das ist normal. Aber es hat ja für uns ja tatsächlich am Sonntag schon angefangen, als wir hingefahren sind und erstmal so überfordert waren von Berlin. Also ich weiß noch jetzt, wie wir Sonntag hier von unserer Wohnung in Leipzig zu Tram gelaufen sind, zum Hauptbahnhof zu fahren. Ich hatte so richtig Landeigefühle. Wir fahren jetzt in die Großstadt. Aber kommen wir aus 1 Millionenstadt München, leben jetzt seit ein paar Monaten immerhin mit 600.000 anderen Leuten hier. Aber Berlin ist immer so vom Gefühl her so Großstadt.

Manu: Turbulent. Das ist halt auch so, ich finde, wir sind ja am Berliner Hauptbahnhof angekommen und ich finde der Berliner Hauptbahnhof, der erschlägt einen auch schon mal direkt. Ich finde, Berliner Hauptbahnhof ist direkt so eine Realitätsklatsche ins Gesicht. Das ist jetzt Berlin.

Rachel: Ja, das war auch schön, dann im Laufe des Abends noch von anderen Leuten, die nach Berlin gekommen sind, ähnliche Erfahrungen zu hören. Das ist immer so, man wartet so auf das erste … Typisch

Manu: Berlin, den typischen Berlin-Moment.

Rachel: Jetzt sind wir in Berlin.

Manu: Genau. Das war krass auf jeden Fall. Dann haben wir beide eigentlich relativ schnell festgestellt für uns, ja, es ist, also, alles gut, kein böses Blut mit Berlin, aber es ist definitiv nicht unsere Stadt und es ist definitiv auch nicht meine Stadt, kann ich sagen. Also.

Rachel: Ich glaube, wir konnten für uns noch mal bestätigen, dass wir jetzt mit Leipzig durchaus die richtige Wahl von uns getroffen haben.

Manu: Ja, voll, voll. Und das ist auch, wir sind dann am Sonntag, weil wir doch schon relativ früh in Berlin waren.

Rachel: Auch ein Learning für nächstes Jahr.

Manu: Auch ein Learning für nächstes Jahr. Sind wir noch viel durch Berlin gelaufen, obwohl es irgendwie Sprühregen hatte und haben uns noch ein bisschen Berlin angeguckt.

Rachel: Das war nicht nur Sprühregen, das war richtig eklig auch.

Manu: Das war so Hamburger Wetter eigentlich.

Rachel:  Das war so richtig, so eine richtig dicke Nebelsuppe einfach nur aus Sprühregen.

Manu: Ja, Unangenehm, kann man sagen.

Rachel: Aber da trotzdem bei so 18 Grad. Ja. Also es war auch so klammfeucht warm.

Manu: Ja, war toll.

Rachel: Ja, war toll.

Manu: Genau.

Rachel: Da aben wir, glaub ich, dann auch an einem Tag unsere 19.000 Schritte gemacht oder so?

Manu: Ich hab 14.000.

Rachel: 14.000. Ah, dann muss ich nochmal. Das reich ich nochmal nach.

Manu: Reich das nochmal nach. Das war in meinem Monatsrückblick heute. Es sind 14.000.

Rachel: Aha, okay. Ich hab noch kleinere Schritte als du. Also muss ich mehr haben.

Manu: Wahrscheinlich. Dann waren wir am Sonntagabend noch Sushi essen.

Rachel: Wir wurden mit in die Tradition aufgenommen. Denn, das ist das erste Highlight, das Greifen wir schon mal vorab, oder? Darf ich das schon mal benennen?

Manu: Ja, bitte.

Rachel: Ein absolutes Highlight für uns war einfach, jetzt auf der Republika die Möglichkeit zu haben, die Menschen im echten Leben zu treffen, die man jetzt irgendwie Monate, Jahre lang nur online kennengelernt und sehr zu schätzen gelernt hat. Und wir hatten da echt an dem Abend, ich hatte so ein bisschen so Blind Date Vibes. 

Manu: Stimmt, Du warst voll aufgeregt.

Rachel: Ja, ich war aufgeregt. Ich hab mich echt gefreut. Und es war so schön. Wir haben irgendwie die kompletten 4 Tage miteinander verbracht. Es war echt ein totales Highlight. Ja. Mit, genau, allen voran mit Jenny und Lisa. Und das war, vielen Dank, ihr beiden.

Manu: Ja, voll.

Rachel: Ihr habt unsere erste Republik ja wirklich zu einem tollen Erlebnis gemacht. War das so genehm? Absolut richtig. Ja? Ja, voll. Sehr gut.

Manu: Nee, Wir hatten echt eine richtig gute Zeit dort.

Rachel: Genau. Dann sind wir montags dann schon in die Sessions. Ich war, also ich als gelernte Veranstaltungskauffrau, Eventmanagerin, guck daher vielleicht nochmal so ein bisschen anders auf so eine Veranstaltung.

Manu: War für dich ein bisschen Feuchtraum, ne?

Rachel: War schon einiges sehr gut organisiert.

Manu: Ich hab’s in deinen Augen gesehen.

Rachel: Und die Location und die Technik und das visuelle Konzept und so.

Manu: Also… Die ist schon ein bisschen 1 aufgegangen.

Rachel: Nein, ganz so schlimm, so extrem nicht. Aber ich habe mich 1 gut organisierten Veranstaltung erfreut, statt mich über etwas zu ärgern, was einfach nicht hätte sein müssen. Das ist dann vielleicht eher inhaltlich bei den Sessions ab und an passiert, aber sonst von der Veranstaltung her war wirklich sehr gut.

Manu: Absolut. Es war also es war auch grundsätzlich toll gestaltet, auch dass es so Kleinigkeiten, also wie dass es diesen Wasserspender gab, diesen großen, die Wasserstation, wo irgendwie jeder sich seine Flasche auffüllen konnte, Das war extrem cool. Also so Kleinigkeiten auch, wo du gemerkt hast, okay, das ist irgendwie cool durchorganisiert. Fand ich auch. Es gab natürlich auch so ein bisschen diese ganze Nummer mit Tincon noch parallel. Das war so ein bisschen, vielleicht manchmal so ein kleiner Störfaktor im Sinne von, dass man als Republika-Besucher dann auf Panels, die zur Tincon gehört haben, eben weil man älter ist, unter Umständen nicht teilnehmen konnte.

Rachel: Die TINCON ist quasi die Republika für Schüler.

Manu: Genau, die war parallel, praktisch eigentlich da so mit integriert, kann man sagen.

Rachel: Ja, man hat auch immer gemerkt, wenn die TINCon vorbei war, das war dann immer so 15 Uhr, die haben schon früher Feierabend gemacht, dann ist es auch ein bisschen entspannter auf dem Gelände geworden, weil nicht mehr so viele Kinder rumgerannt sind.

Manu: Aber grundsätzlich war das auch cool. Das war auch cool und das war ja natürlich auch das Thema, also auch so die generationenübergreifende Verbindung irgendwie von allen verfügbaren Generationen, die da heute teilhaben konnten.

Rachel: Ja, aber es hieß ja eigentlich Gen XYZ und nicht

Manu: Gen XYZ Alpha. Ja, aber es wurde ja trotzdem die Generation Alpha und die Boomer-Generation beispielsweise ja auch oft aufgenommen noch in irgendwelchen Panels und so. Also da wurde ja auch oft drüber geredet. Du hast recht, natürlich. Ich muss übrigens immer, ich krieg immer noch nicht Generation Y und Millennials, obwohl das ja meine Generation ist. Ich vergesse das immer wieder. Welche Generation die Millennials sind. Komisch, ne? Ich krieg’s nicht im Kopf rein.

Rachel: Irgendwann schaffst du das auch.

Manu: Irgendwann schaff ich das, ja. Genau. Ja, und dann hatten wir unseren ersten Tag. Das war cool. Wir sind es echt langsam angegangen und haben viel gelungert, jetzt mal die Vokabel der Gruppe aufzugreifen. Und das war eigentlich so ein bisschen untypisch, weil unser letzter Tag dann, das ist ja normalerweise, haben wir erfahren, eigentlich der Tag, wo man sich am wenigsten vornimmt und am wenigsten Panels besucht. Das war tatsächlich der Tag, wo wir in den meisten Panels waren. Wo wir es uns echt nochmal richtig, richtig gegeben haben.

Rachel: Da hat es aber auch so geregnet, dass es jetzt nicht unbedingt zum Verweilen gerade draußen irgendwie eingeladen hätte.

Manu: Das stimmt.

Rachel: Oder war es Mittwoch?

Manu: Äh, nee, Donnerstag hat es geregnet. Mittwoch hat es geregnet. Mittwoch, ja. Donnerstag sind wir schon wieder zurückgefahren. Mittwoch hat es geregnet. Und wenn wir jetzt da schon mal sind, dann würde ich wahnsinnig gerne kurz, weil man kann sich die Videos von den einzelnen Panels auf dem YouTube Channel der Republika angucken, kann man sich nochmal geben. Ich werde mir da wahrscheinlich auch nochmal das eine oder andere anschauen, was ich nicht besuchen konnte.

Rachel: Ja, aber das war total gut während der Veranstaltung schon, dass ich dann bei vielen Sachen, wo ich mir dachte, das wollte ich mir eigentlich gerne angucken, aber es gab zeitlich Überschneidungen oder man war dann doch irgendwie fertig oder man ist einem anderen länger geblieben. Dass man da nie so dieses, das fehlt mir dann, sondern dieses Wissen vorab schon, dass man sich die ganzen Sachen noch online dann eben noch mal angucken kann. Das war echt noch mal ganz ganz cool.

Manu: Ja, fand ich auch. Das hat einem ein bisschen so den Druck rausgenommen. Und dann hatte man natürlich auch die Möglichkeit, sich wirklich die absoluten Highlights anzugucken und aber dann nicht das Gefühl zu haben, oh shit, ich verpasse aber gerade meinen nischigen kleinen Vortrag, der eigentlich total zu mir passen würde und den ich mir gerne angucken würde. Also das war irgendwie ganz gut.

Rachel: Ja, ich glaube, ich muss jetzt auch noch mal quasi den Kalender durchgehen.

Manu: Genau, das werde ich jetzt auch nochmal machen.

Rachel: Die Liste durchgehen, die dazugehörige YouTube-Liste, Playlist und mir dann nochmal für lange Mittagspausen mal ein paar Sessions rauszupacken.

Manu: Ja, und es sind wirklich, also ich hab vorhin geguckt, es sind wirklich alle Sachen da. Ja. Ja. Genau, sollen wir mal kurz so ein bisschen unsere Highlights durchgehen? Hast du Lust?

Rachel: Ja, ich bin ja, du sitzt ja schon mit deinen Notizen.

Manu: Ich bin ja… Ja, ich hab tatsächlich, ich hab auch ein Video darüber gemacht. Das kommt die nächsten Tage.

Rachel: Genau, deswegen bist du vorbereitet. 

Manu: Ich bin ein bisschen vorbereitet, aber…

Rachel: …dann geh doch mal ins Lead und nenn mir deine…

Manu: Genau, und die ersten 2 Sachen haben wir auch tatsächlich zusammen, also wir haben vieles zusammen besucht. Ich glaube, nee, wir haben sogar alle, alle meine Empfehlungen zusammen besucht. Jetzt können wir mal gucken, ob du das auch gut findest. War eine Auswahl. Also, was mich, einfach weil es ein Aufregerthema ist, weil es ein Thema ist, was mich auch die letzten Monate total beschäftigt hat, immer wieder und es ja auch irgendwie in den Medien ein großes Thema war, war, das war eine Podiumsdiskussion, die wir zusammen angeguckt haben und zwar zwischen Brawligarchie und Autokraten Playbook Wie kontert die Zivilgesellschaft? Da ging es einfach darum, zivilgesellschaftliche Organisationen, wie die ja jetzt auch irgendwie ins Kreuzfeuer gerade der Union gerückt sind durch diese Anfrage mit diesen 500 kleinen Fragen. Und das war sehr gut, weil es war auf der Bühne waren sie nicht alle 1 Meinung. Was ja bei so 1 Veranstaltung wie der Republika nicht so häufig vorkommt, weil ja irgendwie dann doch das ja so eine Gemeinschaft ist, die ja alle so ein ähnliches Mindset haben.

Rachel: Die Bubble sehr homogen ist.

Manu: Die Bubble ist sehr homogen. Und da war das aber irgendwie so, dass man dann schon das Gefühl hatte, oh, hier clasht’s so ein bisschen.

Rachel: Ja, es gibt Reibungspunkte, beziehungsweise ich glaube, in der Sache waren sich alle einig. Es waren nur der einzelne Fokus beziehungsweise Herangehensweisen. Prioritäten vielleicht auch waren eben unterschiedlich und das fand ich auch noch mal ganz interessant. Andere, also einige waren auch ein bisschen vorsichtiger in ihrer Formulierung, andere waren einfach ein bisschen konkreter und mehr auf Krawall gebürstet, wie man jetzt auch sagen könnte. Das war eine sehr, sehr gute.

Manu: Und das war auch eine, und da würde ich gerne nachher dann, nachdem wir das jetzt unsere Favoriten durchgegangen sind, nochmal darauf eingehen. Das war auch ein Panel, wo ich gemerkt habe, das hat mich irgendwie energetisiert. Da war ich irgendwie, das hat mir was gegeben. Da habe ich irgendwie gemerkt, das treibt mich und das treibt mich an. Und irgendwie merke ich auch, dass es mich immer noch beschäftigt und ich auch da irgendwie, ja vielleicht auch noch was dazu schreiben möchte oder so oder ein Video dazu machen möchte, weil das war irgendwie, ja, Das hat mir was gegeben und Denkanstöße gegeben und auch so dieses Gefühl von … auch nochmal so eine Erinnerung daran, wie wichtig zivilgesellschaftliche Organisationen für die Gesellschaft als Ganzes sind Und was für ein Stützpfeiler das eigentlich ist für unsere Gemeinschaft. Genau. Das war, das wäre jetzt das Erste. Meine Chronologie hat jetzt nichts mit meiner Favorisierung zu tun übrigens. Also Das ist jetzt einfach nur so, weil ich es so oft geschrieben habe. Pandemisiert. Genau. Zweites Panel, was mich natürlich aus ganz persönlichen Gründen irgendwie, und jetzt gar nicht mal unbedingt inhaltlich, aber was mich einfach aus meinen persönlichen Gründen heraus begeistert hat, war Next Level Sound, wie KI die Musikwelt verändert. Und das war es eigentlich hauptsächlich aus dem Grund, Weil da ein Vorstandsmitglied, glaube ich, von der GEMA auch mit auf der Bühne saß, der erzählt hat, dass die… Die. Hm? Ja, die waren beide von der GEMA.

Rachel: Ja, ja, aber der eine hat quasi in der GEMA gearbeitet, aber Vorstandsmitglied?

Manu: Genau.

Rachel: Also Aufsichts…

Manu: Sie war Aufsichtsrat.

Rachel: Ach so.

Manu: Er war Vorstandsmitglied, glaub ich.

Rachel: Ja, 2 GEMA-Köpfe.

Manu: 2 GEMA-Köpfe auf jeden Fall. Und die haben so ein bisschen offen gelegt, dass die GEMA da grade eine ganz große Aktion fährt gegen KI-Hersteller in Bezug auf die Trainingsdaten, die KIs benutzen in Bezug auf Musik und Sound. Und das ist da jetzt auch gerichtlich tatsächlich was passiert.

Rachel: Ja, die verklagen Open AI.

Manu: Das kann man genau so mal sagen. Die verklagen Open AI. Absolut. Und das war, das fand ich total interessant, weil das natürlich etwas ist, was extrem wichtig ist und was so viel ausgeklammert wird. Man sollte sich in der Musik jetzt nicht unbedingt KI total verschließen. Da bin ich auch kein Fan von, von Leuten, die irgendwie sagen, KI ist das absolut Böse und der Feind. Aber in Bezug auf Trainingsdaten, die genutzt werden, muss man natürlich dann auch über Urheberrecht sprechen. Und das war aus dem Aspekt heraus sehr interessant. Sonst fand ich jetzt so das Panel so, okay, wir nutzen jetzt alle irgendwie KI-Tools auch in der Musik. Ja, klar tun wir das, aber das war tatsächlich, finde ich, ein sehr interessanter Aspekt, den ich auch noch nicht wusste. Ich wusste nicht, dass die GEMA da so aktiv ist. Das hat mich begeistert.

Rachel: Wieder was gelernt.

Manu: Wieder was gelernt. Und Ganz persönlich hat mich noch, und ich glaube, das weiß ich jetzt nicht, ob dich das so begeistert hat, ich fand noch den Vortrag von Maya Göpel sehr gut über den Begriff reaktionär, also auch nochmal so eine Begriffserklärung, und der hieß, der Vortrag, Reaktionär, Generation, Zeitgeister und Zukunft. Und da ging es einfach auch nochmal diesen vermeintlichen Generationenkonflikt. Und das fand ich auch sehr interessant. Hat mich auch irgendwie nachhaltig beeindruckt. Es gab noch viel mehr Sachen, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Ich hatte natürlich auch total beeindruckt, unsere Parteigenossen auf der Bühne zu sehen.

Rachel: Aber ja. Ja, das war spannend. Genau, Heidi Reichenegg war da. Und eigentlich, da auf dem Panel natürlich oder auf der Bühne in einem Zweigespräch über Wahlkampf 2.0 zu sprechen, Das war dann ganz interessant, dass das dann doch von Seiten der Moderation irgendwie nochmal in eine ganz andere Richtung gedrückt wurde und dann eben auch keine Zeit mehr so für Fragen war. Da war ich so ein bisschen, da dachte ich mir so, hm, geht es jetzt hier irgendwie wirklich noch die Sache oder geht es jetzt darum, irgendwie darauf zu spekulieren, irgendwas, irgendein Statement zu bekommen, dass morgen irgendwas betiteln kann. Da war ich ein bisschen…

Manu: Da wurde es kurz echt unangenehm, ja.

Rachel: Genau, das fand ich ein bisschen. Was ich sehr gut fand, mir sind so viele Sachen durchgerutscht, beim ersten Durchsehen des Kalenders und erst im Austausch mit den anderen, was die sich alles angucken, habe ich mir gedacht, krass, das gibt’s auch. Maurice Höfgen war auch auf der Bühne. Tatsächlich fand ich aber danach den …

Manu: Das wäre nochmal vierter Favorit gewesen.

Rachel: Also Er war erst auf der Bühne und hat da einfach nochmal darüber gesprochen, dass die Schuldenbremse reformiert gehört und einfach so ganz grob nochmal einen Einblick gegeben in dieses Thema, war aber danach auch nochmal zu Gast in einem Podcast, der auch live vor Ort aufgezeichnet wurde. Ein Podcast, den ich an sich auch ganz spannend finde, da will ich danach nochmal ein bisschen rein recherchieren. Und zwar heißt der 2Doos. Mit 2Doos, also das ist ein Imperativ?

Manu: Ich glaube schon.

Rachel: Und da geht es die 17 SDGs, also Sustainability Development Goals, glaube ich. Also die 17 Nachhaltigkeitsziele, die halt Wirtschaft, Kultur, Soziales, Ökonomisches irgendwie alles angehen. Und er wurde da eben zu dem Ziel Armut bekämpfen befragt, interviewt in diesem Interview. Und das war sehr, sehr spannend.

Manu: Das war sehr spannend

Rachel: Und sehr gut. Da noch mal differenzierter reinzugehen, verschiedene Stellschrauben und Sachen sich nochmal anzuhören. Also das fand ich sehr erhellend und ich setze mich ja schon mit dem Content, den er macht, irgendwie auseinander.

Manu: Kann man auch mal kurz noch empfehlen, sein YouTube-Kanal Geld für die Welt. Ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Rachel: Da einfach nochmal gerade so das Thema, also Wirtschaft, Systeme, Wirtschaft zu verstehen, dann eben auch besser Politik zu verstehen. 

Manu: Find ich macht das macht er sehr gut. Ja, und er macht’s auch auf eine sehr schöne unpolemische Art und Weise. Also auch sehr, sehr sachlich und vor allem auch ideologiefrei. Also es ist auch nicht so, dass er irgendwie da jetzt Behauptungen aufstellt oder mit so irgendwie so einen super linken Klassenkampf da aufruft, sondern das eigentlich schon sehr allgemeingültig einfach nochmal erklärt, dass es Quatsch ist, wenn sich halt unterschiedliche Klassen, die unterhalb der Milliardäre liegen, gegenseitig irgendwie kaputt treten und behacken. Und das aber auf eine sehr sachliche und sehr logische Art und Weise. Es hat mir auch sehr viel gegeben. Ja, wäre tatsächlich mein Favorit 4 gewesen. Ich wollte jetzt nur 3 vorlesen.

Rachel:

Du wolltest es nicht ausarten lassen.

Manu: Aber sehr gut. Ja, okay, cool. Noch was bei dir?

Rachel: Also jetzt so herausstehendes Highlight. Ich bin glaube ich eher noch in dieser Reminisce, also so dieses alles nochmal Revue passieren lassen, weil Man ja auch drin saß und sich immer wieder dachte, boah, die Themen sind schon auch viel die gleichen. Gar nicht mal nur, weil sie jetzt irgendwie weil das Oberthema Gen XYZ war.

Manu: Willst du schon in die Kritik? Das wär für mich noch mal ein eigener Block. Sollen wir da schon reingehen in die Kritik?

Rachel: Also, ich würd das jetzt offen super starten.

Manu: Let’s go. Hau rein. Ich wollt’s nur noch mal kurz erfragen. 

Rachel: Ja, weil das so ein Übergang ist. Man wird über Sessions reden, die wir gehört haben und dann irgendwie, weil ich, wie das auch in Titeln schon mitschwingt, oder wenn man quasi versucht, ein Titel zu entziffern, wenn man mal das ganze buzzwordige versucht, rauszudistillieren, dann gab es so ein paar Themen, die eben viel über allem standen neben diesem Generationenthema. Wir hatten einmal einfach den Rechtsruck in Deutschland oder in Europa an sich, in der Welt. Dann diese Boligarchie, Also diese Tech-Monopole, Big Tech, gerade in der Social-Media-Welt, KI, da würde ich aber auch so ein bisschen reinnehmen. Das waren so irgendwie die großen Themen, die irgendwie ganz viel drin waren. Und da hatten wir auch tatsächlich, das war ein Panel, das war das erste, was wir uns angeschaut haben, am Montag nach der Eröffnung. Das Thema war digitale Heimat, digitale Zukunfte. 

Manu: Fand ich super spannend.

Rachel:

Da gab es nur leider im Panel so ein bisschen was und jemand, der mich da ziemlich aufgeregt hat. Aber da kommen wir nachher noch mal zu. Und, ähm Ha ha ha! Das war ein superinteressantes Thema, weil da halt auch aufgegriffen wurde noch mal explizit, wenn wir eben über digitale Heimaten sprechen, und viele, tatsächlich ja auch Teil unserer Reisegruppe, die tatsächlich schon ganz aktiv mit ihren Blogs schon vor 10, 15 Jahren irgendwie aktiv waren. Ja. Also, wo Blogs wirklich noch so die digitale Heimat waren, die man sich aufbaut und jetzt Social Media. Und wo finden wir eigentlich gerade statt oder wo haben wir unseren Ursprung? Wo geht’s hin? Wo sind wir aktiv? Was wünschen wir uns für die Zukunft? Das war total interessant und ich fand es total gut. Ich habe mich ein bisschen an dem Bild gestört, aber ich fand es gut, dass es aufgemacht wurde. Es wurde so dieses Bild des Pubs genommen, als einen analogen Ort, wo Menschen verschiedener Generationen ja auch noch zusammenkommen können, wo man früher das oder in der Wirtschaft, wie es in Bayern dann der Fall wäre, in die Wirtschaft Biergarten gehen, wo dann verschiedene Generationen zusammenkommen und quasi da einen Ort haben. Und das ist ja, und ich störe mich tatsächlich an diesem Bild, weil das ist eigentlich ja das Konzept der dritten Orte, das Ray Oldenburg in den 80ern schon stark geprägt hat. Der hat damals schon auch an Cafés, Bars etc. Gedacht, aber eigentlich ist ein ganz großer Fokus in diesem Konzept, dass es halt Räume sind, die nicht auf Konsum ausgelegt sind. Deswegen fand ich leider dieses Bild, Pub oder Wirtschaft, jetzt Nicht ideal gewählt, weil das halt immer noch Leute ausgliedert oder exkludiert, die halt sich nicht irgendwie für jedes soziale Treffen auch dann noch in Kölsch dazu bestellen können. Aber ich fand das total smart, beziehungsweise ich fand das total schön, auf diesem Panel eben darüber zu sprechen, digitale Heimaten, digitale Treffpunkte, auch mit analogen Drittenorten zu denken. Und dass wir da wieder eine Verknüpfung herstellen müssen, dass wir eigentlich auf beiden Ebenen, analog und digital, diese Drittenorte immer mehr verlieren. Ja. Und da, das fand ich irgendwie ganz schön, dass das nochmal mit aufgegriffen wurde. Genau.

Manu: Ja, verstehe ich. Ich finde, es deutet auch auf etwas hin, jetzt ganz grob, aber da die Überleitung zu schlagen, es deutet auf etwas hin, was ich so ein bisschen mitnehme als Kritikpunkt aus der Republika. Und das ist sehr übergreifend. Und zwar, dass in ihrer Gänze eigentlich die meisten Panels Bestandsaufnahmen waren. Im Sinne von, das ist gerade der Ist-Zustand und wir sind irgendwie in 1 multiplen Krise, auch im Digitalen und auch in dieser digitalen Gesellschaft. Und klar, das ist natürlich auch der Zeit geschuldet. Aber was wirklich bemerkenswert ist, ist, dass es ganz viele Panels gab, die eigentlich eine Impulse setzen sollten durch eine Bestandsaufnahme und dieses Momentum, was da daraus entstanden ist, dass es dann Publikum auch irgendwie plötzlich sehr starke Zustimmung gab, das ist so verpufft, weil es keine entsprechenden Initiativen zu diesen Panels gab, dass man irgendwie sagt, okay, wir haben jetzt dann danach so ein Breakout-Ding, dass man sich irgendwie nochmal treffen kann, dass man sich dazu austauschen kann oder wir haben hier keine Ahnung eine Petition oder wir haben hier ein Netzwerk, was wir zur Verfügung stellen, wo ihr euch austauschen könnt oder vernetzen könnt und so. Also ich glaube, das ist ja für dich auch ein ganz großer Kritikpunkt gewesen. Ich meine für dich noch mal mehr sogar, weil du ja versucht hast nach einem Panel tatsächlich, ich will es jetzt nicht vorweggreifen, aber und das ist tatsächlich etwas, was mich so ein bisschen gestört hat, weil natürlich auch wirklich viele große Medienvertreter da auch vor Ort waren, wichtige Gesichter aus den Medien, sei es jetzt alte Medien oder sei es jetzt neue Medien. Und man hätte ja eigentlich bei so 1 Veranstaltung die Möglichkeit zu sagen, okay, man nimmt die bekannten Gesichter und die Motivation der Anfänger, der Neuen, die da rein strömen und anstatt die Neuen zu demotivieren mit nur 1 Bestandsaufnahme des Ist-Zustands sagt man, okay, wir nehmen die Motivation der Neuen und das Wissen der Alten, die das schon länger machen und kreieren etwas Neues und Sorgen für eine richtige Vernetzung und für eine richtige Initiative. Das wäre jetzt mein bescheidener Kritikpunkt irgendwie gewesen.

Rachel: Ja, hat es gut zusammengefasst. 

Manu: Hat es gut zusammengefasst. Möchtest du noch deine Anekdote dazu ergänzen oder lieber nicht?

Rachel: Ja, also es war so ein bisschen einfach dieses… Der Tenor war eben auch bei ganz vielen Sessions, egal welche Themen, die ich ja vorhin auch nochmal kurz genannt hatte, war so dieses Ja, ist scheiße. Gerade läuft es irgendwie echt kacke in verschiedensten Dimensionen. Wir müssen uns wehren, wir müssen was machen. So. Das war der Impuls und das Momentum wurde aufgebaut über eine Stunde, über eine halbe Stunde und irgendwie, und da waren ja auch viele, viele Akteure, ob das jetzt eben schon Vereine, Zivilgesellschaften etc. War oder eben Einzelpersonen, die ja auch irgendwie ein Standing haben oder schon mit so 1 Botschaft hingekommen sind, ja wir wollen da jetzt mal erstmal die Idee spreaden und dann ein Verband gründen Und dann wollen wir eben, dass wir uns dann da mal wehren oder auf irgendwas, auf Big Tech aufmerksam machen, dass das so nicht weitergeht und so. Ähm, und dann bin ich eben nach 1 so 1 Session, wo das eben gesagt wurde, ja, wir wollen jetzt, äh, einen Verband gründen, das war ja genauso der O-Ton, bin ich dann zu 1 der beiden RednerInnen hin und hab dann gefragt, ja, okay, und wie, wenn man das jetzt gehört hat, und ihr habt das heute zweimal schon erzählt auf verschiedensten Bühnen, was braucht ihr, was wollt ihr, was kann man tun so. Und sie dann total perplex war und er, also ja, Du kannst uns, man kann uns halt jetzt einfach mal bei Instagram oder LinkedIn folgen und wenn es dann was Neues gibt, dann erfährt man das dann darüber. Und ich war so vor den Kopf geschlagen. Und ich war ja auch nicht die Einzige. Es waren ja noch andere, die dann da stünden, wo es dann gar keine Zeit mehr gab, weil es dann wieder irgendwie das Presseteam die dann zur Seite gezogen hat und so. Aber ich denke so ist es und das waren Leute, die professionell mit sozialen Medien arbeiten, also die jetzt nicht irgendwie komplett Internetläulige sind. Ich glaube, wenn du auf der Republik auf der Bühne stehst, ist das sowieso, ist man gewisses Erfahrung, gewisse Erfahrung irgendwie vorausgesetzt. Und warum, es ist nicht so schwer, eine Warteliste, also eine kleine Webseite aufzubauen mit irgendwie 1 Warteliste, dann hast du schon mal die Liste, E-Mail-Adressen, an denen du dich endlich wenden kannst, wenn’s dann akut wird. Oder wenn’s ein Hashtag ist für irgendeine Kampagne, weißt du? Es gibt so viele niedrigschwellige Sachen, wo man das Momentum jetzt hätte mitnehmen können. Und ich versteh auch, wenn jetzt beispielsweise, was ich von ganz vielen gehört habe, war so dieses, welches Social Media sollen wir denn jetzt eigentlich nutzen, weil Meta ist scheiße, Twitter ist tot und auf Mastodon ist keiner. Genau und das war dann irgendwie auch genau so dieser Geist. Alle sind so warten irgendwie.

Manu: Mhm.

Rachel: Aber keiner will sich Das war dann auch die Vermutung, als wir das in der Gruppe auch noch mal gesprochen haben. Wahrscheinlich war eben dann so ein Player, in Anführungsstrichen, wie die Republik, sich dann auch nicht anmaßen will, zu sagen, so, und jetzt gehen wir mal alle gesammelt auf Mastodon. So, das machen, wir gehen jetzt da mal hin. Wenn ihr irgendwas posten wollt, dann macht das bitte auf Mastodon. Ähm Aber genau so ja, bleiben wir dann einfach alle auf Meta.

Manu: Ja, ja, voll. 

Rachel: Also ich  bin sehr gespannt, wie nächstes Jahr die Stimmung dann ist. Ich auch.

Manu: Ich auch und ich hab auch irgendwie das Bedürfnis, mich irgendwie einzubringen. Ich weiß noch nicht wie. Ich würde mich da irgendwie gern einbringen. Das hat so unfassbar viel Potenzial und wie du ganz richtig gesagt hast, also so diese ganze Organisation, das ist ja alles wie ein Uhrwerk, das läuft ja alles super gut. Das Einzige, was man jetzt noch machen müsste, ist, wie nutzt man die Motivation, die da entsteht? Wie nutzt man das? Das wäre wirklich einfach so dieser letzte Step jetzt noch. Moment schon. Eben, genau. Also dieses, ja gut, ich glaube über Social Plattform, da können wir auch nochmal extra gesondert drüber reden. Aber ja, trotz dessen.

Rachel: Wenn ihr das nicht verpassen wollt, folgt uns auf Instagram.

Manu: Folgt uns auf Ähm

Rachel: Scheiße. Dann erzählen wir euch das. Wann sollen wir darüber reden?

Manu: Oh Mann, ey. Ja.

Rachel: Nein, aber im Großen und Ganzen, ich hatte eine richtig gute erste Republika. Ich auch. Das Wetter hat auch an 2 von 3 Tagen mitgespielt.

Manu: Ja.

Rachel: Im Ganzen war es dann ein guter, guter Abschluss. Auch am Donnerstag haben wir uns echt Zeit genommen mit der Abreise. Ja. Da hab ich dann auch noch mal einen lieben Internetmenschen getroffen. Das war auch schön. Ähm, und Ich war dann echt fertig. Ich hab’s echt jetzt so Freitag, Samstag, Sonntag gemerkt. Ich war noch so aufgekratzt.

Rachel: Mein Nervenkostüm war noch so unterwegs sein, nicht zu Hause. Und ich konnte überhaupt nicht runterfahren.

Manu: Ja, ich auch nicht. 2 Tage lang bei mir hat das gedauert.

Rachel: Ja, ich hatte gestern Nachmittag, so Sonntagnachmittag, hatte ich mal langsam das Gefühl und dann war schon so, ja gut, morgen ist schon wieder Montag.

Manu: Ja, ja, genau.

Rachel: Vor allem auch so mit dem Wissen, dass wir jetzt ja am kommenden Wochenende auch wieder unterwegs sind. Ja. Aber das, ja, also war schon anstrengend. Das muss man sich dann wirklich für nächstes Jahr merken, dass dann am Wochenende drauf, oder dass da echt die ganze Woche dann echt nichts mehr geht.

Manu: Ja, es hat gut geballert. Ja, absolut. Ich bin auch immer noch fertig. Bei mir kommt jetzt die Pollenallergie noch hinzu. Ich hab immer so diese 2 Wochen einfach, wo es jetzt die Jahreszeit einfach so reinhaut. Aber it is what it is. 

Rachel: Wir haben noch eine Filmempfehlung. Das möchte ich noch kurz abarbeiten. Wir haben eine Filmempfehlung und zwar haben wir uns gestern… Oh Gott. 

Manu: Was? Habe ich dich erschrocken?

Rachel: Ja, nein. Ich denke an einen Film. Ja.

Manu: Ähm… Lee.

Rachel: Die Fotografin heißt er auf Deutsch?

Manu: Ja, und ich weigere mich, den deutschen Titel auszusprechen, weil ich finde, es ist eine Frechheit.

Rachel: Wenn ihr ihn sucht, dann findet ihr ihn vielleicht auch unter die Fotografin. Wir haben ihn uns tatsächlich gestern auf Amazon angeguckt.

Manu: Mal so ein kleines, nischiges Startup zu nennen.

Rachel: Weil wir mal wieder einen Prime-Test-Monat haben. Mal wieder. Der war krass. Genau, es geht die Fotografin Leigh Miller. Mehr kann man, mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Manu: Ich möchte nur, Ja, ich möchte nur eine Sache dazu sagen, eine einzige, und zwar es ist so wichtig, sich mit dieser Thematik, ob es jetzt, ob man jetzt diesen Film als Anstoß nochmal nimmt, aber dieser Film ist auf jeden Fall eine gute Ergänzung, sich wieder mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Es ist mehr denn je wichtig, sich mit der deutschen Geschichte in Bezug auf Holocaust und Zweiter Weltkrieg auseinanderzusetzen. Es ist einfach wichtig. Es ist einfach ultra wichtig.

Rachel: Und was bei diesem Film auch krass war, das ist uns innerhalb der ersten Minuten schon aufgefallen. Kate Winslet spielt die Hauptrolle und Es ist so schön. Eine gealterte, und sie ist ja jetzt immer noch nicht alt, aber eine ältere Frau, als sie jetzt… 

Manu: Eine normal gealterte Frau.

Rachel: Eine normal gealterte Frau mit einem normalen Körper, Kurven, Bauch, Beine, Gesicht, Falten. Also es war eine Augenweide. Wir haben echt 2, 3 Mal einfach nur Pause gemacht, weil wir kurz so, krass, ja, Frau. Einfach nur normale Frau.

Manu: Das war mega schön. Das war so krass. 

Rachel: Und halt ganz unabhängig von der Geschichte ist es allein deswegen sehenswert.

Manu: Ja. Ja. Genau, das wollte ich noch kurz, das wollte ich nicht verstreichen lassen. Sehr schön. Die Gelegenheit, den auf jeden Fall angucken. Ja, bewegt mich immer noch ziemlich.

Rachel: Wird auch, glaub ich, noch ein bisschen so weitergehen. Gut.

Manu: Alles klar. Boah, das war heute eine vollgepackte Folge.

Rachel: Vollgepackte Folge. Folge 62 war das.

Manu: Folge 62, ja.

Rachel: Kommt es hin?

Manu: Ja.

Rachel: Und an dieser Stelle wünsche ich euch eine gute Restwoche.

Manu: Ich auch. Und wir sehen uns nächste Woche wieder.

Rachel: Lasst euch von den Pollen nicht ärgern.

Manu: Alles klar.

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