Manu: Alarm! Wir nehmen voll spät unsere Folge an einem Dienstag auf. Es ist halb 2.
Rachel: Ja, uns wurde schon auf die Fingerchen geklopft.
Manu: Ja, shoutout an Jenni.
Rachel: Also wir haben schon vorher dran gedacht, dass wir den heute noch aufnehmen müssen, aber sie hat just in dem Moment geschrieben, als wir das ganze Equipment zusammen gesammelt haben. Wir widmen diese Folge dir.
Manu: Das finde ich gut. Ja, es ist Dienstagnachmittag. Folge 63. Folge 63. Es ist der 10. Juni.
Rachel: Wir haben die letzte Folge vor 8 Tagen aufgenommen. Es fühlt sich an, als wären es 3 Monate gewesen.
Manu: Ja, ein bisschen.
Rachel: Die letzten 2 Wochen waren so intens. Ich habe es heute noch einmal gemerkt, heute Vormittag, der Einkommen planen, organisieren, was steht eigentlich an. Ich hatte irgendwie meine ganze Struktur, Zeitplanung war nur auf Republika und dann irgendwie die 2 Wochen danach ausgelegt.
Manu: Warum machst du so?
Rachel: Weil ich hier auf meinem Schreibtischstuhl sitze.
Manu: Achso, weil ich dich so schaukele.
Rachel: Und du mich jetzt hier so nach links und rechts schaukelst. Aber vorsichtig, nachher schlafe ich wieder ein, ich bin so müde.
Manu: Ich bin auch tierisch müde.
Rachel: Überraschung Leute, wir sind schon wieder müde.
Manu: Ja, aber das war jetzt genau, also wir waren ja vor 2 Wochen auf der Republika, dann haben wir uns jetzt die letzte Woche akklimatisiert, dachten wir, aber dann kam doch irgendwie ziemlich viel Arbeit auch die Ecke bei uns beiden. Und jetzt waren wir am Wochenende bei deiner Familie.
Rachel: Genau, das lange Pfingstwochenende stand an und da findet seit Jahr und Tag immer ein Familienfest statt am Pfingstsonntag. Und Genau, jetzt war es wieder soweit und wir haben uns auf den Weg gemacht quer durch die Republik. Das war schon mal ein Abenteuer, weil wir das Ganze mit einem Deutschland-Ticket gemacht haben und uns dachten, hey, why not? Jetzt wissen wir, why not?
Manu: Jetzt wissen wir, why not?
Rachel: Aber genau, es war voll schön, aber total intensiv und viele, viele Menschen. Ich glaube, es sind genau über mehrere Generationen und Familienverzweigungen, aber ich glaube, da waren am Ende irgendwie 60 Leute. 4 Generationen, kommt es hin? Ja, 4 Generationen. Das ist schon intensiv. Und irgendwie will man ja doch mit allen reden. Und ich kenne diese Familienfeste ja schon mein ganzes Leben lang, aber das Interessante ist jetzt so mit, es hat vor ein paar Jahren schon angefangen und zwischendurch war auch eine Pause, eine Zeit, wo ich nicht so viel da war oder nicht so oft da war, aber jetzt, dass man selbst erwachsen ist und mit den anderen Erwachsenen redet. Das ist so, als Kind sind dir die so egal. Da bist du einfach so auf deine Cousins und Cousinen, die du halt nur einmal im Jahr siehst.
Manu: Klar.
Rachel: Was wir jetzt bei der nächsten Generation sehen. Aber jetzt mal irgendwie so, hey, ich kenne dich eigentlich seit ich denken kann, aber was machst du eigentlich? Das war schön. Und für dich, du bist jetzt das zweite, dritte Mal dabei gewesen. Das war auch schön zu sehen, wie du da so ankommst.
Manu: Ja, ich hab’s total gut gehabt. Ich bin nur heute, ich merke, ich bin heute echt müde, weil ich mega früh aufgewacht bin. Ich wollte eigentlich Schlaf nachholen, aber mein Körper hat gesagt, nein.
Rachel: Ja und das fiese ist ja für dich tatsächlich auch, dass dieses Pfingstwochenende ganz oft immer diese Hochzeit deiner Pollenallergie ist.
Manu: Ja, genau. Das ist dann wirklich nochmal so das letzte Wochenende irgendwie. Jedes Jahr eigentlich ist das das letzte heftige Wochenende meiner High-Allergy-Phase. Und das hat mich natürlich jetzt zusätzlich noch ausgenockt. Und gerade, wo wir dann gestern nach Hause kamen, da hatte ich dann nochmal so richtig Anfall, wenn auch dann die Tabletten nicht mehr helfen. Und entsprechend ausgelaugt bin ich heute. Ich entschuldige mich im Vorhinein. Ich merke auch, dass mein Hirn heute nicht so wirklich funktioniert und nicht so wirklich mitmacht.
Rachel: Dann geben wir einfach ein Update.
Manu: Aber Jenni hat uns ja auch schon Themenvorschläge gegeben.
Rachel: Ja, genau. Und eigentlich ist es auch so ein bisschen inspiriert jetzt vom Wochenende, muss man sagen.
Manu: Genau, das hat eigentlich ganz gut zusammengepasst. Sehr gut.
Rachel: Genau, weil das ist nämlich auch jetzt so mittlerweile, ich meine, wir haben den Podcast jetzt seit einem Jahr und einem Viertel und es hat so die Runde gemacht und Wir wurden auch von ein paar Seiten jetzt irgendwie auf dem Familienfest angesprochen, wie es jetzt darum steht. Und dann haben neben Leute das so aufgegriffen, ach ihr habt einen Podcast. Und das war voll schön. Vor allem, weil wir das ja selbst oft vergessen. Wir haben das zwar als To-Do irgendwie in unserem Kalender jede Woche, aber das ist dann doch noch was anderes, wenn man einfach von jemand anderem darauf angesprochen wird. Und auch ja dann so ein bisschen außerhalb der, sag ich mal, naheliegendsten Zielgruppe, so, wir als Selbstständige, die über unsere Selbstständigkeit reden. Aber auch mal ein kleines Hallo an alle etwaigen Familienmitglieder, die jetzt neu zuhören.
Manu: Herzlich willkommen.
Rachel: Genau. Ja, und es gab, gab jetzt viel Neues und das haben wir eben auch in diesem Erzählen so, hey, was machst du oder wo seid ihr jetzt eigentlich? War dann auch echt nochmal eine gute Rekapitulierung?
Manu: Rekapitulation. Rekapitulation. Ja, genau.
Rachel: Ja, Aber Rekapitulation klang für mich jetzt so aus einem militärischen Kontext.
Manu: Es hat aber nichts mit Aufgeben zu tun.
Rachel: Auf jeden Fall, wir haben jetzt nochmal so reflektiert und einfach echt gemerkt, allein was in dem letzten Jahr irgendwie alles passiert ist, vor allem so in den letzten 6, 7, 8 Monaten Und gut, ihr seid ja alle auf dem aktuellen Stand. Ist schon crazy.
Manu: Es ist krass und wir wurden eben ganz oft darauf angesprochen, weil uns manche Leute auch zum Beispiel noch in München verortet haben. Und man dann natürlich immer irgendwie so, also wir haben sehr oft darüber geredet, jetzt am Wochenende, wie das für uns ist, nach Leipzig gegangen zu sein von München und warum. Und ob das auch arbeitsbedingt oder beziehungsweise auch Einfluss auf unsere Arbeit hat, weil es war ja nicht arbeitsbedingt, weil wir selbstständig sind. Also wir sind ja so crazy, dass wir gesagt haben, wir wechseln einfach so mal die Stadt.
Rachel: Ja, ohne Not. Ohne Not.
Manu: Einfach nur aus Spaß. Genau. Und was das, warum eben, was auch diese Stadt mit uns gemacht hat, was uns an dieser Stadt besonders gefällt. Und tatsächlich hat eben, haben wir, haben wir uns dadurch noch mal viel mehr irgendwie mit dieser Frage beschäftigt oder sehr viel mit dieser Frage beschäftigt. Ich glaube, das wäre heute die Gelegenheit, weil es so backfrisch ist, dass wir mal das so ein bisschen rekapitulieren für uns und für euch, Was das eigentlich für die Selbstständigkeit heißt, in eine andere Stadt einfach zu gehen, jetzt vor allem anhand unseres Beispiels und warum auch diese Stadt? Oder?
Rachel: Also ja, genau. Danke. Danke für die Eintrübung an der Stelle. Ich muss sagen, vielleicht auch, weil wir jetzt am Wochenende viel auch darüber geredet haben oder erklärt haben, was jetzt für uns irgendwie die schönen Seiten in Leipzig sind oder auch jetzt der Schritt überhaupt den Standort so zu wechseln, obwohl das nicht sein muss, fand ich es gestern irgendwie umso schöner nach diesem langen intensiven Wochenende und jetzt auch nach der Heimfahrt, als wir dann gestern hier in unserer Straße, Tram vorne ausgestiegen und dann vorne in die Straße eingebogen und ich hatte echt das erste Mal seit sehr sehr sehr langer Zeit so ein Gefühl wie zu Hause. Schön.
Manu: Ja, ich auch. Sehr intensiv sogar.
Rachel: Und das war, das begleitet mich jetzt gerade auch noch so ein paar gestern Nachmittag heute, so ein bisschen auch aus diesem jetzt in den eigenen 4 Wänden und wieder ein bisschen mehr Ruhe so zu haben. Dass das jetzt auch in Verbindung mit gerade dem Gefühl, mit dem wir auch aus München weg sind, zu wissen, dass das eigentlich auch ein totales Privileg ist, sich in seinem Zuhause so wohl zu fühlen und das auch wirklich zu einem Zuhause zu machen, auch auf 1 emotionalen Ebene. Ja. Ja. Genau.
Manu: Aber das ist eigentlich ein schöner Anfang, ein schöner Einstieg in das Thema, weil das ging mir gestern auch so. Also ich habe mich in der Wohnung, in der wir davor gelebt haben, in dieser anderen Stadt, trotz der langen Zeit, die wir da gewohnt haben, oder vergleichsweise lange Zeit, die wir dort gewohnt haben, nicht so zu Hause gefühlt wie jetzt schon hier.
Rachel: Ja, wir waren 4 Jahre in der letzten Wohnung und sind jetzt seit zweieinhalb Monaten hier.
Manu: Ja. Und ich fühle mich hier wirklich sehr, sehr zu Hause. Ja. Ja.
Rachel: Genau, also wir wurden eben viel gefragt, oder nicht, nicht nur jetzt am Wochenende, sondern generell, wenn wir erzählen, dass wir erst ganz frisch in der neuen Stadt sind und auch beispielsweise auf der Republika. Wenn wir gerade auf neue Menschen treffen, ist das durchaus so das Thema. So dieses, warum seid ihr überhaupt umgezogen so und warum Leipzig? Und ich habe es jetzt gerade schon ein paar Mal erwähnt, Bei uns war wirklich die Besonderheit zu sagen, es war jetzt nicht aus familiären Gründen oder aus beruflichen Gründen, dass 1 von uns gesagt hat, das ist der nächste Schritt oder eine Versetzung oder ein neuer Job. Dass es jetzt genau diese Stadt eben geworden ist, sondern ziemlich genau vor einem Jahr haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, wie man so schön sagt. Wir haben die Wohnung gekündigt, in der wir waren…
Manu: …ohne eine Wohnung zu haben.
Rachel: Es ist krass, das ist jetzt wirklich ziemlich genau ein Jahr her, dass wir die Kündigung geschrieben haben.
Manu: Wir wussten auch noch überhaupt nicht, in was für 1 Staffelung das dann abläuft? Also wir hatten keinen Plan, als wir gekündigt haben.
Rachel: Ja, wir hatten eine Vorstellung. Also wir hatten eine Idee, dass es Leipzig werden könnte. Wir waren aber ja noch nicht hier. Das haben wir erst Ende August gemacht, dass wir dann irgendwie mal ein langes Wochenende hier waren, damit du die Stadt überhaupt mal siehst, zu checken, ist das der Vibe, ist das irgendwie das, wo wir hinwollen. Aber vor einem Jahr die Zeit war echt noch so, ja, wir probieren das dann mal aus.
Manu: Und ich glaube dadurch, dass wir da auch so blauäugig reingestolpert sind, war das dann auch, oder ist das jetzt, fühlt sich das jetzt auch so toll an, wie es sich anfühlt.
Rachel: Mhm.
Manu: Weil, also, ich bin schon stolz auch da drauf, dass so, so, ja wie soll man das sagen? Also so unvorbereitet klingt blöd, aber im Endeffekt ist es genau das. Also da so einfach den Mut zusammengenommen zu haben und gesagt zu haben, okay, Abenteuer, let’s go. Also ich meine, wir haben ja auch einfach dann einfach angefangen, unseren Hausrat zu verkaufen und zu verkleinern und Sachen wegzugeben, zu verschenken. Und auch das. Also klar, da haben wir jetzt am Wochenende auch ein paar Mal drüber geredet, da hab ich das für mich auch nochmal so reflektiert. Mir fiel das am Anfang echt schwer, weil ich auch echt viel Zeug angehäuft habe. Und mit deiner Hilfe bin ich da aber so über diesen Punkt drüber gekommen, dass ich dann auch eben mich von vielen Sachen trennen konnte und dann ging das auch voll einfach und dann war das auch ein totaler Genuss. Und irgendwie war das so die erste Hürde, die genommen wurde und ab dem Moment wurde es immer einfacher, erneute Hürden zu nehmen. Und klar war das dann zwischendurch einfach dieser Moment, wenn man sich eingestehen musste, okay, wir finden, wir schaffen das nicht mit dem Übergang direkt von München nach Leipzig, sondern wir haben da nochmal eine Zwischenphase Und dann auch nochmal die Hürde, wo wir gemerkt haben, okay, wir kriegen nicht so schnell eine Wohnung, wir brauchen noch eine Zwischenmiete. Das waren immer so in Anführungsstrichen Rückschläge, aber eigentlich waren es Hürden, die wir echt easy genommen haben, weil man sich irgendwann daran gewöhnt und flexibel im Kopf bleibt, wenn man sich einmal auf so ein Abenteuer eingelassen hat. Und das ist irgendwie ein total schönes Gefühl. Ich merke, ich zehre da jetzt immer noch davon.
Rachel: Das ist Resilienz, genau.
Manu: Und ich merke, diese Resilienz trage ich auch in meine Arbeit mit rein. Das ist wirklich interessant.
Rachel: Das ist ja auch genau, also auch was mir jetzt die letzten Tage in den Gesprächen auch immer wieder aufgefallen ist, dass diese Erfahrung, die wir da jetzt gemacht haben, so innerhalb von dann doch kürzester Zeit, die mir jetzt wirklich mal diese Zeitspanne aus der alten Wohnung raus in die neue Wohnung rein, ziemlich genau 6 Monate waren. Und jetzt diese Erfahrung gemacht zu haben, so Dass man sein Leben innerhalb von 6 Monaten irgendwie so drehen, wenden, neu anfangen kann, einpacken, auspacken und okay, wir dazwischen noch eine Masterarbeit schreiben. Aber Diese Resilienz auch so eine gewisse Art von Selbstwirksamkeitserfahrung mitbringt. Ja. In dem Sinne, dass ich mich darauf verlassen kann oder wir uns darauf verlassen können, dass komme was wolle und man aus welchen Gründen auch immer intrinsisch oder extern man irgendwann vielleicht nochmal auf die Schnauze fällt in irgendeinem Rahmen. Dass man diese Erfahrung schon gemacht hat, sich da wieder hochzurappeln und zu sagen, okay gut, einfach weiter. Nächste Stadt, nächstes Abenteuer, nächstes, geht weiter. Und auch vor allem, ich glaube, dass es sehr gut war, also an sich natürlich war es nicht nur sehr gut, sondern ich glaube ausschlaggebend für den Erfolg dieser Mission. Aber dass wir das zusammen gemacht haben, glaube ich, dass uns das nochmal ganz anders zusammengeschweißt hat. Vor allem eben auch jetzt mit diesem Zweit in dieser neuen Stadt zu sein. Wir haben natürlich auch gewisse nochmal andere Abhängigkeiten, ist vielleicht ein zu großes Wort, aber du bist natürlich meine Nummer 1 Bezugsperson vorher schon gewesen, aber jetzt nochmal viel mehr, weil ich sonst hier in dieser Stadt noch nicht viele Leute kenne.
Manu: Ja, einerseits. Andererseits sind wir aber auch aufgeblüht, was es betrifft, in Kontakt zu treten mit anderen Menschen. Also wir waren in unserem alten Leben immer mehr so eingeigelt und so in so einem Mikrokosmos und dann wirklich eben so die einzigen 2 Bezugspersonen oder jeweils die einzigen Bezugspersonen für die jeweils anderen. Und das hat sich schon geändert. Wir sind viel, viel durch diese Auflockerung, sag ich mal, durch diese Mission, hat sich das bei mir auf jeden Fall total geändert, dass ich viel mehr auf Leute zugehe, dass ich viel mehr einfach auch und einfacher vor allem auch in Gespräche treten kann, in Austausch treten kann. Und das ist sehr schön. Also ich genau, also das mal festzuhalten, Also das erste, was es unserer Selbstständigkeit gebracht hat, glaube ich, und generell auch als Menschen, ist eben diese Resilienz gegenüber solchen Hürden, die man hat. Zweitens, das hat unserer Beziehung definitiv gut getan, Weil es unsere Beziehung auch im positivsten aller Sinne aufgerüttelt hat und noch mehr zusammengeschweißt hat.
Rachel: Viel, viel mehr.
Manu: Da stimme ich dir auch total zu. Und was ich auch sehe, ist so dieses Verkleinern des Haushaltes oder jetzt auch dann in diesen Zwischenmieten, wo man dann irgendwie keinen richtigen Arbeitsplatz hatte oder nur einen sehr sporadischen Arbeitsplatz und da irgendwie nur aus dem Koffer gelebt hat und jetzt hier noch keine Möbel hat, obwohl wir seit 2 Monaten hier sind. Das Geile ist da, ich merke, ich habe durch diese Zeit jetzt und durch diese ganzen Umbrüche gemerkt, das spielt überhaupt keine Rolle. Es ist total unwichtig für mich, mich wohlzufühlen oder arbeiten zu können.
Rachel: Ja. Also man muss sich das so vorstellen, dass wir jetzt hier diese 3 Zimmerwohnungen haben und wir haben einfach wirklich, sagen wir mal, 2 Drittel unserer Sachen noch nicht ausgepackt von den Sachen, die wir überhaupt noch haben. Also es steckt einfach noch einiges in Kisten. Letzte Woche habe ich dann mal angefangen, tatsächlich mal Winterklamotten und Sommerklamotten zu tauschen. Also da sind Kisten nochmal durchgewechselt worden. Aber wahrscheinlich könnten wir jetzt wirklich die Kisten, die hier noch gepackt stehen, 80 Prozent davon einfach auf die Straße stellen, in Anführungsstrichen.
Manu: Ja, ja, ich weiß, was du meinst.
Rachel: Und nicht irgendwann, oh Mist, wir hatten doch noch irgendwie die Kisten, die jetzt bleiben müssten, in Anführungsstrichen. Das wären jetzt für mich wirklich so Werkzeugsachen, die halt sonst auch immer im Keller oder irgendwie Abstellraum oder so was. Aber das merke ich gerade auch so, dass man jetzt doch mal viel minimalistischer denkt und merkt, was brauche ich eigentlich tatsächlich. Und man hat zwar hier, aber jetzt mal wirklich zu gucken, okay, wie oft sucht man denn dann noch, wir haben doch irgendwie noch das und das. Und das ist in den letzten 2 Monaten vielleicht zweimal passiert oder so. Und da bin ich echt gespannt, wie das dann quasi wird, wenn wir anfangen mit Möbeln. Also das Hauptthema ist tatsächlich so Regaleschränke, so Aufbewahrung, das wir das einfach noch nicht haben.
Manu: Das ist tatsächlich so, für die Klamotten merke ich langsam. Ist das so ein bisschen so, dass ich mir denke, oh, das wäre jetzt schon mal gut.
Rachel: Dann haben wir uns schon auf die nächste Anschaffung geeinigt. Dann ist das nächste wahrscheinlich tatsächlich einfach eine Lösung für einen Kleiderschrank. Aber dass das total gut tut, so dieses mal wirklich runterfahren, gucken, was braucht man eigentlich wirklich oder was nicht nur rein funktional, sondern auch was, womit will man sich auch umgeben. Und Das andere Thema ist ja auch, und da spielt auch ein bisschen mit rein, mit dem was nicht nur funktional, sondern was will man auch wirklich haben, ist unser Umgang mit Zeit. Ist glaube ich ganz anders.
Manu: Ja, total.
Rachel: Also ich merke, dass ich, ich schaff’s noch nicht an jedem Tag, aber jetzt im Vergleich zu den letzten Jahren in meiner Selbstständigkeit noch in München, wo man dann einfach in so einen Quark, in so einen Modus gekommen ist.
Manu: Ein Trott.
Rachel: Ein Trott. Ich ganz anders mit meinem Zeitgefühl umgehe, was meine Arbeit angeht. Also nicht mehr dieses mehr dieses, oh ich muss ja meine Stunden voll machen, ich bin selbstständig, sondern was sind wirklich Ziele, Projekte, Sachen für Kunden, beziehungsweise eigene Sachen, die man für sich erreichen oder machen will, und seinen Tag damit sinnvoll zu füllen. Und wenn man dann fertig ist, dann ist man fertig und geht raus und in den Park oder sonst was. Und das spielt eben auch zusammen mit der anderen Frage, die wir jetzt die letzten Tage auch viel bekommen haben, so dieses eben neue Stadt, aber selbstständig. Ihr lernt neue Leute nicht über einen Job kennen oder über eine Teeküche. Also ich habe den allerbesten Kollegen der Welt, finde ich schon, regelmäßig in meiner Küche. Aber da dann auch mal so diese Perspektive 1 zu nehmen, ja klar, und jetzt eben als erwachsener Mensch und wir haben jetzt beispielsweise, wir haben ja keine Kinder, wo man jetzt sagen würde, darüber lernt man andere Eltern kennen oder so. Man muss sich bewusst überlegen, wie lerne ich Leute kennen und dann eben im nächsten Schritt zu sagen, wo lerne ich vielleicht Leute kennen, wo eine gemeinsame Schnittstelle, ein gemeinsames Interesse, der Vibe, vielleicht die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass das irgendwie schon von Anfang an passt. Also sich eben nicht mit dem Schild in den Park zu stellen und sagen, hey, hier, ich bin der, der, der, wer bist du?
Manu: Könnte man auch machen.
Rachel: Fällt mir auch gerade ein.
Manu: Warum in Park, weiß ich zwar nicht genau, aber…
Rachel: Weiß ich nicht, der ist nicht so weit weg.
Manu: Ah, okay.
Rachel: Und darüber, und da kommt dann eben auch wieder dieser Punkt oder diese Kategorie Zeit mit rein, als wichtigstes Gut, mit das wir haben. Eine sehr naheliegende Lösung tatsächlich, sich erstmal bewusst mit Hobbys auseinanderzusetzen.
Manu: Jo, jo, absolut. Aber das ist tatsächlich etwas, was… Erstens ist mir das jetzt am Wochenende öfter mal aufgefallen, weil ich dann auch darüber geredet habe. Aber mir ist jetzt eben, das war ein interessanter Prozess, mir ist jetzt wirklich in den letzten 6 bis 9 Monaten aufgefallen, ich habe keine Hobbys, weil ich halt mein Hobby zum Beruf gemacht habe. So klar, ich hab natürlich, ich würde sagen, Gaming ist auch ein Hobby von mir, ja. Und vielleicht noch Sport und so, aber jetzt so, keine Ahnung, Gitarre spielen oder Klavier spielen, Das ist ja inzwischen einfach Teil meines Berufs. Das ist jetzt nicht mehr so das Gefühl von Hobby. Oder auch Texte schreiben oder so. Das ist einfach kein Hobby mehr.
Manu: Und da merke ich, Da ist die Sehnsucht groß. Aber das ist ja auch gut.
Rachel: Ja, ja, das ist ja gut. Und sich da auch bewusst damit auseinanderzusetzen. Es geht ja auch noch auf der nächsten Ebene weiter, wenn ich auch wieder andere Bereiche in mein Leben oder mein Leben weitere Bereiche erweitere.
Manu: Mhm.
Rachel: Wirklich im Sinne von Hobbys oder ein Engagement, ein Ehrenamt oder eine Freundesgruppe, die man sich irgendwie aufbaut, gemeinsam oder tatsächlich, was ich auch wichtig finde, ich irgendwie jeder für uns.
Manu: Ja, ja.
Rachel: Dass dadurch das Leben reicher wird und gleichzeitig die Arbeit nicht mehr diesen Stellenwert hat, der, wo das Glück davon abhängt. Weißt du, was ich meine?
Manu: Ja, da hat bei uns beiden dieser Umzug was verändert, dass das Arbeiten nicht mehr das zentrale Element unseres Lebens ist.
Rachel: Und trotzdem ja unglaublich wichtig, also gerade als Selbstständige. Es ist so, dass man nicht nur von 9 bis 17 Uhr Arbeit und 9 bis 18 Uhr in Deutschland Stunde Pause. Oder am Wochenende die Sachen einfach liegen lässt. Man denkt da permanent drüber nach. Man ist permanent irgendwie, muss man sich damit auseinandersetzen. Man ist verantwortlich. Also ich für mich weiß, mein Hirn schläft diesbezüglich irgendwie nie. Ich kann mich mit anderen Sachen dann mal ablenken, aber es läuft halt einfach mit.
Rachel: Und wir haben uns selbstständig gemacht, jeweils in Branchen oder Bereichen, wo es jetzt nicht nur eine Notwendigkeit ist und das ist ein lukratives Geschäftsmodell, sondern eher in Bereichen, die halt für uns was mit Leidenschaft zu tun haben, mit unseren persönlichen Interessen, mit einer Sinnsuche, also schon noch irgendwie zu sagen, wenn ich arbeite, was wir alle müssen, die meisten von uns zumindest, dann soll es auch was sein, das meinem Leben irgendwie noch mehr Sinn gibt. Also dem per se von Anfang an ja schon auch nochmal einen anderen Stellenwert beimisst, als jetzt nur der Lohnerwerb beispielsweise. Aber es ist gerade auch wieder ein sehr befreiendes Gefühl, das Leben weitere Sinnesquellen zu erweitern.
Manu: Schön gesagt, aber das stimmt total.
Rachel: Ein bisschen zu sagen, hey, das ist mehr. Und gerade auch vielleicht unter dem Aspekt, dass wir, und das ist ein totales Privileg und das weiß ich sehr zu schätzen, aber wir ja auch immer mehr miteinander arbeiten. Wir 2. Also es ist jetzt nicht so, dass wir nur miteinander reden, wenn wir über die Arbeit reden, aber jetzt auch mit dem Podcast oder mit den anderen Sachen, wo wir sagen, hey, wir sind auch ein Team, auch wenn jeder seine eigenen Sachen macht. Das auch jetzt wiederum weiter aufzufüllen, Also auch diese Beziehung wieder vielleicht größer zu machen und zu sagen, dass was die Arbeit mehr einnimmt, auf 1 anderen Seite wieder größer zu machen mit Bereichen, wo es nicht Arbeit geht. Also gemeinsame Hobbys, ein gemeinsames Ehrenamt oder so.
Manu: Ja, ja, voll.
Rachel: Und Das ist alles so ein Prozess, das gerade alles sehr viel reicher macht.
Manu: Ja, ich merke, und das klingt jetzt ein bisschen platt, aber jetzt mit dem, was du gesagt hast als Hintergrund, ich merke, dass mein Leben sehr viel schöner geworden ist. Reichhaltiger. Dieser Umzug hat irgendwie mein Leben schöner, bunter und reichhaltiger gemacht.
Rachel: Auch nochmal mehr zu wertschätzen, was auch schon da ist. Ja. So. Ja. Also was auch in emotionalen Kisten, die wir mitgenommen haben, wo wir jetzt sagen würden, die schmeißen wir nicht weg, sondern die packen wir jetzt sogar als erstes aus. Also da denke ich jetzt wirklich an die ganzen Beziehungen und Menschen, die man so in den letzten Jahren eben nicht nur in München beispielsweise kennengelernt hat, sondern eben auch über das Internet oder andere Hobbys, Dinge, die sich da noch aufgetan haben und zu sagen, das ist ja auch alles noch da. Und ich habe das Gefühl, so dieser Schritt, das Leben in München so einzupacken und auch dieses Kapitel zu schließen, für mich auch mit dem Studium, dass das noch mal so ein bisschen einfach den Fokus, also das ist lange Rede kurzer Sinn, also dass der Fokus sich verschoben hat auch noch mal mehr auf dieses, ja was ist eigentlich schon da und was, wenn wir schon alles einpacken, was nehmen wir denn da wirklich mit?
Manu: Ja. Ja, sowohl physisch als auch psychisch.
Rachel: Ja, genau.
Manu: Total. Und was noch on top kommt und was vielleicht so ein bisschen oberflächlicher betrachtet halt wichtig ist, und das haben wir natürlich jetzt am Wochenende auch rausgearbeitet, auch für uns nochmal. Ich glaube, wir sind beide unfassbar glücklich über die Wahl der Stadt, die wir getroffen haben. Also wir sind beide sehr, sehr glücklich mit Leipzig, gerade mit der Gegend, in der wir gelandet sind hier. Und das hat viele sehr Alltägliche Gründe, also dass hier das Tempo ein anderes ist, das Tempo des Lebens irgendwie, dass die Menschen im Durchschnitt deutlich freundlicher sind, offener sind, aufgeschlossener sind.
Rachel: Ich glaube, Theorie, Weil wir selber freundlicher sind.
Manu: Kann gut sein, ja. Das habe ich mir übrigens am Wochenende dann auch schon gedacht.
Rachel: Also ich glaube, ja. Also ich glaube, es ist schon auch so dieses, nicht jeder muss diese gleichen Erfahrungen gemacht haben. Aber ich glaube dadurch, dass wir einfach auch so ein bisschen…
Manu: Mit dieser Aufregung, hey, das ist jetzt das neue Leben, irgendwie das strahlt man natürlich dann auch aus.
Rachel: Ja, oder ich mich eben erinnere, als wir im Januar, Februar irgendwie hier waren und das war dann oft solche Interaktionen im Kleiden, ob wenn man jetzt irgendwie einkaufen war oder ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, war das schon nicht vielleicht schon direkt der erste oder zweite Tag? Und das war 2, 3 Wochen später. Relativ am Anfang, Es war auf jeden Fall noch im Januar, also wir sind wirklich ganz, ganz frisch hier in Leipzig angekommen. Und wir waren in einem Supermarkt, es war Samstagabend, also schon mal, dass wir nach 8 Uhr im Supermarkt waren. Und ich glaube, wir wollten irgendwie, Wir wollten irgendwas noch ganz wichtig, wahrscheinlich irgendwie Gummibärchen oder sowas holen. Und vor uns oder an 1 anderen Kasse wollte gerade jemand bezahlen und man hat auch gesehen, das war natürlich so Frühstück und Sonntag, also am nächsten Tag, ich glaube Montag war auch noch Feiertag, ich weiß es nicht mehr. Aber die Kartenzahlung wurde nicht akzeptiert, weil die ganze Kasse technische Probleme hat.
Manu: Jetzt erinnere ich mich an die Story.
Rachel: Und der Typ hatte aber kein Bargeld dabei. Und dann auch so dieses, das klingt jetzt so blöd, ich weiß nicht, ob ich das in München gemacht hätte, aber ich hatte irgendwie so eine Grundstimmung, so dieses neue, New Place, New Me. Ich überlege jetzt nicht lange, sondern gehe einfach hin, ja, ich bezahle das für dich und du schickst es über PayPal oder so. Also auch so Karma-mäßig, so dieses, das was man so rausgibt, bekommt man auch wieder. Und ich glaube, das hatten wir im Januar, Februar eben neu in dieser Stadt ganz viel. Dieses, auch hier in der neuen Wohnung, das wir uns am Anfang direkt mit unserer Paketzustellerin gut gestellt haben.
Manu: …angefreudet haben…
Rachel: Gar nicht mal nur aus rein opportunistischen Gründen. Aber ja, das ist irgendwie, ich glaube, viel nochmal eine Erinnerung daran. Wahrscheinlich, ja. Auch bei Menschen, was man reingibt, kriegt man auch irgendwo raus.
Manu: Ja, absolut. Das glaube ich auch. Und trotzdem möchte ich aber nochmal betonen, dass einfach die Grundstimmung dieser Stadt eine deutlich andere ist und eine, die mir deutlich mehr zusagt.
Rachel: Ja, ich empfinde sie auch als offener, gleichzeitig viel entspannter. Ja. Ja. Ja. Genau. Leipzig, immer eine Reise wert.
Manu: Leipzig immer eine Reise wert. Und ich bin einfach echt stolz auf uns und das habe ich jetzt am Wochenende auch nochmal gemerkt, wo wir so viel darüber geredet haben und dann auch immer, Dass man dann doch hin und wieder auch in so ein fassungsloses Gesicht guckt, wie ihr hattet da überhaupt keinen Grund, arbeitsbezogen die Stadt zu wechseln. Da merke ich dann, da bin ich irgendwie dann echt stolz.
Rachel: Das war einfach nur für uns.
Manu: Das war der Wunsch nach Veränderung.
Rachel: Reiner Egoismus, einfach nur, wir machen das jetzt, weil wir versuchen einfach glücklicher zu werden. Und ich würde sagen, der Versuch ist geglückt.
Manu: Ist aufgegangen, ja. Ja. Ja. Da können wir irgendwann auch nochmal darüber reden, was es auch psychisch gemacht hat. Ich merke, dass das ganz kurz zusammengefasst, weil ich ja schon auch viel mit Panik und Angst und so zu tun habe. Das ist das.
Rachel: Vor allem im letzten Jahr noch mal krass geworden. Also.
Manu: Bevor wir. Ja. Ja. Und ich merke, dass es mir da deutlich besser geht. Mhm.
Rachel: Ja. Genau.
Manu: Das ist dann nochmal ein anderes Thema.
Rachel: Das ist nochmal ein anderes Thema. Uns geht’s gut.
Manu: Uns geht’s gut. Ist toll hier. Alles klar. So, Ich würde sagen, let’s wrap it up, oder? Oder möchtest du noch was sagen? Hast du noch ein Schlusswort zu dem Thema?
Rachel: Oh, das ist jetzt Äh ähm Mhm Nein, oh Gott! Jetzt bin ich Nein, nein, nein. Ich glaub, es waren viele gute Zusammenfassungen und auch nochmal so kleine Aha-Momente. Und es sind natürlich, ist jetzt ein Prozess, den, wenn ihr immer mal wieder reingehört habt, vieles auch in den letzten Folgen oder über die Monate auch schon mal gehört habt. Aber das war jetzt wirklich so ein Brennglas am Wochenende, da noch mal zurückzugucken und mit Leuten zu sprechen, wo man weiß, die hat man vor einem Jahr oder 2 Jahren vielleicht zuletzt gesehen, wo man wirklich noch an einem komplett anderen Punkt im Leben stand. Und das ist so, wie wenn man halt selbst jeden Tag am Spiegel vorbeigeht und nicht merkt, dass man sich gerade irgendwie total verändert. Und erst Wenn man die Bekannte nach Monaten wieder trifft, dann irgendwie so, oh du hast ja gute Haare.
Manu: Und es stimmt total, was du gesagt hast und das haben wir ja auch gemerkt, man nimmt seine Probleme immer mit. Es ist nicht so, dass sich Dinge auflösen, nur weil man den Ort wechselt, aber man verändert sich natürlich dadurch. Und wie schon ganz am Anfang gesagt, man wird resilienter, man wird flexibler wieder im Kopf, man setzt sich vielleicht mit den eigenen Problemen auch anders auseinander, weil man im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung ist. Und deswegen würde ich jetzt, ich wäre jetzt mal so bold und würde das jetzt auch wirklich mal empfehlen für Selbstständige. Ja, weil man ja oft einfach kein, jetzt sie jetzt arbeitsbezogen keinen Grund hat, den Ort zu wechseln.
Rachel: Ja, gerade als du angefangen hast zu reden, wollte ich tatsächlich auch nochmal sagen, dass das natürlich auch ein totales Privileg ist, dass wir jetzt gesagt haben, wir machen das, wir setzen da auch eine räumliche Veränderung dran, weil mir bewusst ist, dass Nicht jeder sich räumlich verändern kann, weil der Partner vielleicht oder familiär oder man ist aus anderen Gründen gebunden oder sagt irgendwie meine Kinder, ich will die jetzt irgendwie nicht aus ihrem Umfeld reißen. Und man muss auch nicht den Ort wechseln, das alles zu erleben, was wir erlebt haben. Das sage ich auch nicht. Das glaube ich nicht, aber so dieses, auch im Kleinen, und man muss auch nicht komplett den Job neu starten oder so, dieses sich auch mal zu überlegen, was kann ich im Kleinen schon tun oder was habe ich vielleicht in meinem Leben auch schon gemacht, so dieses Resiliente, dieses Weitermachen oder ich setze irgendwo einen Neuanfang, mein Leben wieder größer zu machen, den Kuchen größer zu machen.
Manu: Und ein kleines Abenteuer in was für 1 Dimension auch immer hilft immer, sich so aufzurütteln. Und das ist gut. Das tut sehr gut. Das wollte ich eigentlich nur sagen. Gut, dass du es auch nochmal gesagt hast. Ja, also es muss kein riesiges Abenteuer sein, aber es muss auch kein mega kleines Abenteuer sein. Man muss da einfach seine Größe finden.
Rachel: Ausprobieren. Das wird ja auch nicht unser letztes gewesen sein.
Manu: Nein, safe not.
Rachel: Es kann sein, dass wir Spaß dran bekommen haben.
Manu: Ich bin ein bisschen süchtig.
Rachel: Ja, aber jetzt bleiben wir erstmal in Leipzig.
Manu: Ich muss jetzt erstmal Mittagsschläfchen machen. Ich bin total müde. Okay.
Rachel: Gut, also. Das war Folge 63.
Manu: Ja, eine späte Folge, aber wir haben es geschafft.
Rachel: Kommen trotzdem noch pünktlich am Dienstag raus. Ja. Ihr da draußen noch eine schöne Restwoche oder wenn auch jemand das hört, schönen Tag, Abend, gute Nacht. Ja. Ja, auch eine gute Nacht, Manu.
Manu: Ja, danke.
Rachel: Du machst jetzt ein kleines Mittagsschläfchen. Und wir hören uns nächste Woche wieder beim Jourfix für 2.
Manu: Jawollo.
Rachel: Tschüss. Tschüssi.