Manu: Guten Morgen. Herzlich willkommen zur Morning Show.
Rachel: Folge… Ich hab schon wieder vergessen. 66. Folge 66.
Manu: Eine Diabolische Episode.
Rachel: Wir schnapseln heute. Meinst du, wir schaffen es irgendwann zu 666? Äh, ja. Ja, ja, ja, ja. Ja, ja, ja, ja. Okay.
Manu: Ja, ja, ja.
Rachel: Das ist… Mhm. …Ne Stange Holz.
Manu: Ja, äh…
Rachel: Da fließt aber noch einiges Wasser den Rubikon runter. Das ist aber noch ganz lange weit weg. Okay, freut euch schon jetzt. Sollen wir jetzt schon ein Thema festsetzen?
Manu: Für die Folge 666 Religion.
Rachel: Bis dahin haben wir alle Themen durchgespielt. Da sprechen wir über
Manu: Religion in der Selbstständigkeit.
Rachel: Ja, Satanismus in der Selbstständigkeit. Wollen wir mal ehrlich sein. Schön. Ja. Aber jetzt Folge 66, wir sind ein bisschen weiter früher, vorne, wollte ich sagen.
Manu: Wir sind ein bisschen weiter früher. Ja. Es ist auch früh.
Rachel: Es ist auch früh. Es ist auch früh. Und ich habe noch nicht mal meine erste Tasse Kaffee.
Manu: Erste Tasse Kaffee. Kriegen wir da GEMA Probleme?
Rachel: Nee, das war ja Millita. Ah ja, stimmt. Passt nicht, aber…
Manu: Das ist glaube ich das Problem, wenn wir so früh aufnehmen.
Rachel: Dass wir gut drauf sind.
Manu: Ja, und es ist auch ein bisschen verbale Inkontinenz.
Rachel: Für wen ist das ein Problem?
Manu: Ja, stimmt auch.
Rachel: Ist es für dich ein Problem?
Manu: Für mich ist es kein Problem.
Rachel: Ist es für euch da draußen ein Problem?
Manu: Wahrscheinlich.
Rachel: Sag halt was.
Manu: Oder schweig schon immer.
Rachel: Ich liebe Podcasten.
Manu: Du entdeckst gerade die Macht, die dir aufliegt, oder?
Rachel: Ja, ich kann ja alles sagen und niemand kann nur widersprechen.
Manu: Das ist richtig.
Rachel: Außer dir, aber du hörst es dir nicht. You would never.
Manu: I would never.
Rachel: You would never. Oh Gott. Schön. Ja gut, dann sind wir jetzt da. Ja und wir haben uns eben schon wieder dazu entschieden, das Ganze jetzt an diesem Dienstagmorgen aufzunehmen. Ich finde das gerade auch tatsächlich jetzt in Bezug auf diese sommerlichen Temperaturen ganz gut.
Manu: Sommerliche Temperaturen ist übrigens auch nett ausgedrückt.
Rachel: Es ist total, es ist eine Lüge. Es ist keine sommerliche Temperatur, wenn wir… Lügenklima! Wenn wir Anfang Juli einfach schon Temperaturen bis bis 35 Grad haben.
Manu: Ja, die nächsten Tage soll es ja auch in mancher Ort in Deutschland tatsächlich 40 Grad haben. Also völlig absurd ist im Juli.
Rachel: Anfang Juli, ja. Trinkt viel Wasser. Wir sagen es jetzt schon mal. Ich habe mir ein Glas Wasser schon hingestellt. Du darfst auch was davon haben, wenn du möchtest.
Manu: Danke, ich habe heute Morgen direkt 3 Gläser Wasser getrunken.
Rachel: Cremt euch ein, das ist das zweite große. Benutzt bitte Sonnenschutz oder meidet draußen sein so weit wie möglich. Ja. Das, ähm
Manu: Sehr gut.
Rachel: Gut, dass du’s noch mal gesagt hast. Gut, das war Folge 66. Hehehe. Ähm, nein, ich bin tatsächlich auch Und Wir nehmen ja die Folge auch heute auf, weil wir gestern sehr fleißig waren. Wir teasern das jetzt schon mal ganz frech an, weil ich das in der Story gestern auch schon gemacht habe. Und zwar haben wir uns gestern mal wirklich einen ganzen Tag für den Podcast genommen. Das war so ein bisschen ungeplant. Wir wollten eigentlich über was anderes reden. Und dann war so, nee, lass uns das jetzt endlich mal machen und Podcast-Konzepts nochmal andenken und nochmal anfassen und so. Wir haben’s ja schon in vielen Folgen in den letzten Wochen, Monaten angesprochen, dass wir uns da mal Gedanken machen wollen. Das haben wir jetzt getan. Mhm. Jetzt wird in den nächsten Wochen einiges umgesetzt. Und dann kriegt ihr das auch zu hören.
Manu: Ja, dann gibt es so eine Art Relaunch.
Rachel: Ein kleines, kleines Rebrand, ja. Wir machen das jetzt nicht komplett als Überraschung. Vielleicht Nehmen wir euch dann auch strategisch dazu nochmal mit in ein paar Wochen, dass wir auch erzählen, was genau passiert, was für die Gedanken dahinter waren. Ja. Genau, aber es ist sehr spannend und ich fand’s, das hab ich dann gestern Abend auch gemerkt, ich fand’s auch schön, mal wieder einen ganzen Tag mit dir zusammen zu arbeiten.
Manu: Ja, fand ich auch. Das war echt toll.
Rachel: Also es war ein sehr großes Meeting, ein sehr langer Jourfix. Aber ich merke, dass ich sehr gerne mit dir zusammen arbeite. Wir haben uns zwischendurch ein bisschen angezickt.
Manu: Haben wir? Das hab ich schon wieder verdrängt.
Rachel: Ja, angezickt ist vielleicht auch zu groß, aber wir haben es dann direkt in dem Gespräch auch klären können. Ich fand es richtig gut. Ich war echt so, wenn wir im Arbeitsleben viel mehr so eine Ehrlichkeit in Meetings hätten, wie viel einfacher das dann wäre. Also das kurz zu skizzieren, inhaltlich müssen wir da gar nicht tief einsteigen, aber ich habe einen Vorschlag gemacht.
Manu: Und ich habe irgendwie aus dem Bauch heraus sehr negativ darauf reagiert.
Rachel: Kurz Unterbrechung, der Wecker klingelt.
Manu: Der Notfallwecker klingelt. Also, wow, nehmen wir früh auf. Ich hab’s jetzt noch mal gesehen.
Rachel: Okay. Okay, Wecker ist aus. Du hast so richtig aus dem Bauch heraus, so richtig schnell so ein Oh, nee, das machen wir nicht.
Manu: Es war 0 wertschätzend
Rachel: Und ich fand’s fand’s so rude einfach. Es war so unhöflich. Und wir haben es sofort geklärt und du hast mir auch sofort erklärt, wo das irgendwie herkommt. Und es war auch vollkommen richtig und gerechtfertigt, das war die richtige Entscheidung, dass wir uns dann gegen den Vorschlag entschieden haben. Aber das fand ich, habe ich gestern wieder gemerkt, dass dadurch, dass wir eben so nah aneinander dran sind, wir dann die Möglichkeit haben, in so einem produktiven Gespräch direkt darüber zu sprechen, wo es gerade holprig wird. Ja. Ja, das war schön.
Manu: Fand ich auch. Überhaupt hat das sehr Spaß gemacht. Und war eine lange Session gestern.
Rachel: Ja. Richtig lang gemacht. Ja, gut wir haben auch Pausen gemacht, aber wir waren lange beschäftigt.
Manu: Und ich freue mich jetzt auch richtig drauf, es nochmal so ein bisschen mehr anzuteasen. Ich freue mich richtig drauf auf die Änderungen, die da kommen werden für unseren Podcast.
Rachel: Ja, ich habe es Jenny gestern schon geschrieben, natürlich. Jenny ist immer highly involved in unsere Entwicklung. Und ich habe in dem Moment dann gemerkt, das ist glaube ich gar nicht so ein großes Rebranding, es ist eher wie so ein Facelift.
Manu: Ja, das stimmt.
Rachel: Also es ist schon alles sehr nah dran an dem. Also wir verändern uns jetzt nicht 180 Grad, aber es wird alles ein bisschen straffer.
Manu: Ja, ja, genau.
Rachel: Und…
Manu: Bisschen Optimierung.
Rachel: Ja, ich glaube dadurch, wir haben halt jetzt einfach viel noch so beibehalten, wie wir es halt vor 46 Folgen, zu Folge 20 hatten wir damals schon ein kleines Facelift, sag ich mal.
Manu: Stimmt, richtig.
Rachel: Das war so ein Meilenstein und dann hat das Leben live happened. Ja. Und ich glaube, wir hatten beide in den letzten Wochen, Monaten auch so das Gefühl oder das Bedürfnis danach, dem Podcast wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen, mehr Ressourcen auch da bereitzustellen, und das klingt jetzt vielleicht komisch, uns mehr wie Podcaster zu fühlen.
Manu: Ja, das ist nämlich tatsächlich ein Thema.
Rachel: Ich vergesse so oft, dass wir diesen Podcast machen.
Manu: Ich auch. Und deswegen haben wir auch gesagt, okay, wir wollen dem mehr Aufmerksamkeit widmen und da auch mehr Arbeit reinstecken und vielleicht auch drumherum ein bisschen mehr machen, dieses Gefühl auch zu verstärken. Genau.
Rachel: Also machen sie auch, auch das machen wir für uns.
Manu: Ja, irgendwie schon.
Rachel: Ja, genau. Das war so ein kurzes Meta-Update an dieser Stelle. Hast du noch irgendwas dem hinzuzufügen? Willst du ganz kurz über deine Woche sprechen?
Manu: Ja, ich kann es ganz kurz zusammenfassen. Also letzte Woche, muss ich ganz kurz überlegen, habe ich letzte Woche das Projekt abgeschlossen? Auf jeden Fall, egal. Also was cool war, was sehr schön am Moment war, war jetzt, dass am Sonntag die neueste Folge von Jennys und Kathrins Podcast Plot Twist Therapy erschienen ist, wofür ich das neue Intro machen durfte und das neue Outro, wo ich mich sehr gefreut habe und auch ein bisschen stolz darauf bin. Und ansonsten, diese Woche steht sehr viel Arbeit an. Sehr viel Arbeit. Und ich bin ob der klimatischen Bedingungen auch etwas eingeschüchtert. Ich hoffe, dass es zu Ende der Woche, wo es bei mir so ein bisschen clashen wird, glaube ich, muss ich ein bisschen gucken, dass ich hier dann den Raum gut klimatisieren, dass ich viel Zeit hier drin verbringen kann, ohne zu zerlaufen wie so ein Stück Butter. Genau, das ist eigentlich alles. Mehr gibt’s eigentlich gar nicht.
Rachel: Ich fand das so schön, also ich hab, das war jetzt 1 der wenigen Projekte, Plot Twist Therapy, wo ich auch von Anfang an so ein bisschen Ich hab die Anbahnung des Projektes durchaus mitbekommen. Und das war für mich auch schön, da dir so ein bisschen dabei über die Schulter zu gucken. Mhm. Das Coole ist ja auch, dass du auch dieses Projekt jetzt wieder in deinem Content erklärst, wie was passiert ist, dass man da auch nochmal dir jetzt dabei bei der Arbeit konkret über die Schulter schauen kann.
Manu: Ja, vor allem mache ich es diesmal anders. Ich habe, ich mache viel snackable, more snackable, den Content. Das sind nicht mehr so lange Videos, das sind kürzere Videos und das ist auch nicht so Deep Talk Musik Nerd Stuff, sondern es ist ein bisschen einfacher erklärt und mehr auf den Branding Charakter und so.
Rachel: Ja. Ja und ich, ja, ich fand’s auch irgendwie schön, dass da am Anfang noch Gespräche stattgefunden haben. Das hat sich ja so ein bisschen, als wir auf der Republika waren, angebahnt, dass da die Anfrage dann von Jenny kam. Und auch da erinnere ich mich an euch, ja nicht zu episch, weil unser kleines Intro, die Animation, das passt ja überhaupt nicht dazu und so. Und es war jetzt so schön, das zu begleiten und zu sehen, wozu die beiden sich dann am Ende entschieden haben. Und es ist einfach epic. Es ist epic.
Manu: Es ist more than epic. Aber es ist schön geworden.
Rachel: Ja, fand ich auch richtig schön. Wir verlinken das Ganze natürlich in den Show Notes, damit ihr da auch mal reinhören könnt.
Manu: Ich freue mich total, wenn ich endlich den Podcast hören darf. Ich bin jetzt gerade, Ich hole die ganze Geschichte nach.
Rachel: Ja, vielleicht kurz genau der Disclaimer. Der Podcast geht über die etwaigen Theorien, die sich rund Onyx Storm, dem dritten Teil aus der Imperium-Reihe von Rebecca Jarrus, drehen. Und Manu musste jetzt quasi in Vorbereitung zu diesem Projekt auch die Bücher lesen und ist jetzt fertig und auch mit dem Projekt fertig und endlich bei Teil 3 angekommen.
Manu: Wie heißt das Genre? Romantasy?
Rachel: Ja.
Manu: Ja, bin ich jetzt voll drin. Ja? Ja, bin ich jetzt voll drin.
Rachel: Sehr gut. Dann mach dich auf ein paar Empfehlungen gefasst. Ich glaube nicht unbedingt nur von mir, aber ich unterkomme jetzt ein paar.
Manu: Ja, lass mich, lass du mich einfach. Und dann habe ich, ich habe noch ein paar Folgebücher, die ich jetzt auch noch lesen muss.
Rachel: Okay, du bist beschäftigt.
Manu: Ja, ja,
Rachel: Ich muss dann nochmal in eine andere Richtung.
Manu:Ich habe ja noch diese fetten Arthus-Bücher hier auch noch rumliegen.
Rachel: Stimmt, die ich dir geschenkt hab.
Manu: Ja, ja, die muss ich auch noch lesen.
Rachel: Okay, du bist versorgt.
Manu: Ich bin versorgt. Ich bin versorgt. Gut, Wie war deine Woche? Ganz kurz runtergerissen.
Rachel: Meine Woche war sehr spannend.
Manu: Oh ja, stimmt. Oh, richtig.
Rachel: Meine Woche war sehr spannend. Ich habe Das erste Mal was in meiner Selbstständigkeit gemacht, was ich so noch nie gemacht habe. Ja. Das war sehr spannend, das war sehr aufregend. Ja. Ich habe wirklich richtig ganz, ich kriege jetzt wahrscheinlich so ein bisschen einen auf die Finger. Ich kenne mindestens eine Person, die sich jetzt vielleicht denkt, so, Girl, jetzt erst. Was ist das los mit dir? Ich habe mich an das Thema Kaltakquise begeben.
Rachel: Ich habe es sehr lange vor mir her geschoben, viel aus generell Unsicherheit, was, wer, wie, warum eigentlich. Und jetzt, wo mein, ja wirklich so ganz grundlegend, einfach diffus, als ich noch so viel im Bauchladenmodus war, und jetzt, wo mein Angebot einfach konkreter ist und ich wirklich genau weiß, was ich anbiete, was der Mehrwert ist oder mit meinem Vortrag, den ich auch im Angebot habe, habe ich die letzten Wochen auch da wahrscheinlich erstmal noch viel zu viel Zeit erst in Recherche gesteckt. Ich hab meine Liste gut gefüllt und jetzt hast auch du mir so ein bisschen in den Hintern gedreht, wie jetzt nicht mehr weiter sammeln, sondern die ersten Sachen einfach rausschicken. Und Das habe ich Ende letzter Woche gemacht. Ich habe mich jetzt erst mal tatsächlich auf Kunsthochschulen spezialisiert, weil das war tatsächlich auch ganz cool. Im Workshop Accelerator von Kato habe ich ja eben diesen Vortrag oder das Angebot nochmal eben wirklich aufgesetzt bzw. Verfeinert. Und in dem Kontext auch wirklich nochmal darin geschult zu werden oder unterstützt zu werden, so bei der Zielgruppe wirklich out of the box zu denken. Wer ist denn da wirklich alles noch drin involviert und dass man eben sich überlegt, wo kann man da überall rangehen. Und genau wie gesagt, ich habe jetzt erstmal fast alle Kunsthochschulen, künstlerisch-musikalischen Hochschulen in Deutschland angeschrieben. Gerade vor allem auch die, die eben schon einen Professionalisierungsbereich haben, ob das jetzt ein Modul im Lehrplan ist oder eben wirklich die ein Career Center haben. Die habe ich unter anderem alle angeschrieben und das Schöne war, das war so ein bisschen ein Full-Circle-Moment. Ich habe diese E-Mails rausgeschickt, das hat natürlich schon sehr lange gedauert und dann kam wirklich die erste E-Mail nach, ich glaube, 10 Minuten, war dann von der Hochschule für Musik und Theater hier in Leipzig. Und da hat mich dann meine Ansprechpartnerin letztendlich direkt auf Rückruf gebeten, dass sie gehört, nachmittags Zeit hätte und dass wir uns gerne unterhalten können. Wir haben uns dann direkt eine Dreiviertelstunde lang telefoniert und für einen Kaffee in 2 Wochen verabredet, weil das so ein nettes Gespräch war.
Manu: Super.
Rachel: Mega. Genau, das war ein sehr schönes Erlebnis, eine sehr schöne Belohnung für dieses sehr, ähm, sehr aufregende, jetzt wirklich rausgehen und einfach mal… Ich bin gespannt, was jetzt die anderen Rückmeldungen mit mir machen, die da noch kommen, kamen oder kommen werden, so. Da war natürlich auch schon eine Absage dabei. 1 meinte, es passt inhaltlich nicht ganz. Oder dass ich vom Profil her nicht 100% passe, ist auch voll okay. Auch noch ein paar andere Leute, die jetzt Interesse begründet haben, aber ich merke so, jetzt wird’s wirklich spannend, ins Postfach zu gucken. Jetzt wird’s so, oh jetzt muss mein Körper so ein bisschen lernen, dass das nur eine E-Mail ist und kein…
Manu: …böser Tiger…
Rachel: Kein Tiger, genau. Ja, das war meine Woche. Das war, glaube ich, ein sehr großer Meilenstein für mich. Ja. Jetzt, wo ich drüber rede, merke ich erst, dass das irgendwie krass war.
Manu: Ja, absolut. Das ist total krass. Kaltakquise ist immer irgendwie krass. Aber vor allem, wenn man es zum ersten Mal in so einem Ausmaß macht?
Rachel: Ja und vielleicht noch so ein bisschen die letzte Side-Note dazu. Ich hatte es dir ja am Freitag eben auch schon erzählt, aber ich fand das so schön. Ich fand es bemerkenswert, sagen wir mal so, dass es jetzt tatsächlich die HMT Leipzig war, die sich da jetzt erst zurückgemeldet hat, nachdem ich jetzt mit diesem neuen Angebot Neuer Großer Step, ich meiner Selbstständigkeit, inhaltlich bei dem, wo ich jetzt wirklich endlich gelandet bin, dass die die Ersten sind, die sich zurückmelden, weil die AMT Leipzig tatsächlich auch schon eine Rolle in meinem Leben gespielt hat. Und zwar war sie sie einst das Ende 1 Kapitels. Als ich vor ziemlich genau 10 Jahren, das muss Juni, Juli gewesen sein, 2015, war ich das erste mal hier in Leipzig, in der Theorie an der HMT für Schauspiel vorzusprechen. Da hatte ich noch die Idee, den Traum, dass ich Schauspiel studieren will und da war ich hier, ich weiß noch nicht, Ich war in einem Hostel im Hauptbahnhof untergebracht. Und hab dann hier entschieden, so nee, das ist gar nicht mehr mein Traum. Ich hab das jetzt irgendwie die letzten Jahre weiterverfolgt, irgendwie trotz Studium. Ich hab irgendwie mir das Ziel, das war ein Traum, den ich gleich mit 13 oder 14 war, da so das erste Mal präsent und dann eben jetzt 8 Jahre später, 7, 8 Jahre später hat der quasi ein Ende genommen und das habe ich hier in Leipzig entschieden und bin dann eben nicht zu diesem spontanen nicht zum Vorsprechen gegangen. Und deswegen fand ich das jetzt mal so richtig schön full circle, dass die jetzt hier die ersten waren, die gesagt haben, jo wir wollen dich. Ja, finde ich auch. Ja, das so als kleine Anekdote und genau wieder ein langes Intro, langer Einstieg, aber das wollte ich euch irgendwie nicht vorenthalten in dem kleinen Wochenrückblick.
Manu: Ich bin sehr stolz auf dich, dass du das gemacht hast. Danke schön. Also soweit das halt überhaupt wichtig ist dafür, aber wollte ich dir sagen, nochmal.
Rachel: Ja, also du warst ja eng involviert im Prozess.
Manu: Ja, und deswegen weiß ich auch, was das für eine Hürde für dich war.
Rachel: Also es war jetzt durchaus nicht 1 der Dinge, die ich heute mit Leichtigkeit mache, die ich früher noch Wie ist die Frage?
Manu: Okay, wir gehen jetzt direkt ins Thema rein.
Rachel: Direkt ins Thema, nach 20 Minuten.
Manu: Aber im Endeffekt hat das dazu schon gepasst. Letzte Woche hast du mir dieselbe Frage gestellt, da habe ich die sehr weitreichend beantwortet und diese Woche stelle ich dir diese Frage, damit du auch entsprechend Zeit hast dafür. Was hättest du dir früher nicht zugetraut und heute ist das ganz normal? Kaltakquise.
Rachel: Also von ganz normal sind wir glaube ich noch lange entfernt.
Manu: Okay.
Rachel: Das kommt jetzt so rüber, als wäre ich nicht vorbereitet. Dabei haben wir uns ja, also wir haben die letzte Folge von der Woche aufgenommen, aber es fällt mir so schwer, da eine konkrete Antwort zu finden, weil ich das Gefühl habe, dass alles, was ich heute mit 1 gewissen Normalität mache in meinem Arbeitsalltag als Selbstständige, ich mir vor mindestens 5 Jahren oder sagen wir mal 6 Jahren, als das überhaupt erst mal gereift ist, diese Idee der Selbstständigkeit mir noch nicht vorgestellt hätte. Deswegen ist es für mich total schwer, so etwas ganz Konkretes zu finden. Ich glaube, das kommt halt aus diesem… Dadurch, dass ich ja schon viel, oder im Vergleich zu dir jetzt, in Anführungsstrichen, diese Arbeitserfahrung im Angestelltenverhältnis gemacht habe, ist einfach alles, was mit dieser Selbstorganisation, Selbstmanagement, Selbstführung zu tun hat, Einfach was, wo ich mich einfach total aktiv drum bemüht habe oder das erst lernen musste. Vieles auch noch lernen muss, wir sind noch lange nicht am Ende. Aber jetzt trotzdem den Versuch zu wagen, ein bisschen konkreter zu werden. Hm.
Rachel: Und es ist ja Und dann noch der Disclaimer. Es ist ja auch schwer zu sagen, was ist früher? Ist früher auch schon vor 2 Jahren früher oder ist früher vor 10 Jahren?
Manu: Das ist völlig offen. Also das kann auch vor 2 Jahren sein, klar.
Rachel: Also ich glaube inhaltlich, das was ich tue jetzt, also mit einem gewissen DozentInnen oder Beratungsstatus in die Dienstleistung zu gehen und zu sagen, hey, ich habe das Wissen, das gebe ich weiter. Das ist etwas, was ich mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit nicht zugetraut hätte. Da hatte ich wirklich einfach noch dieses Dienstleister-Freelancer. Also ich mache was für dich, was du eigentlich auch kannst, aber du hast keinen Bock drauf. Das war so ein bisschen, auch weil ich es mir nicht zugetraut habe, weil ich dachte, ich weiß nicht genug. Da muss ich sagen, war, glaube ich, einfach wirklich der Masterstudiengang für mich nochmal das Ding, was mir geholfen hat, die Perspektive zu wechseln. Gar nicht mal, weil ich da all das Wissen erhalten habe, sondern, da habe ich auch schon ein paar Mal drüber gesprochen im Podcast, weil ich gemerkt habe, vieles von dem inhaltlich wusste ich schon oder ist jetzt keine Rocket Science für mich gewesen. Aber die Tatsache, dass man daraus ein ganzes Curriculum für ein Masterstudium basteln kann, zeigt ja schon, dass das ein Wissen ist, das durchaus rar ist und was sich eben anbieten kann. So. Und, ähm, genau. Also das ist, glaub ich, 1 der Dinge, ähm, die ich mir früher nicht hätte vorstellen können. Und gut, also es fehlt jetzt natürlich noch diese Komponente, dass das heute ganz normal für mich ist. Aber dieses Selbstbild zu haben und damit rauszugehen und zu sagen, natürlich ist das, was ich mache oder das jetzt zu bewerben, das auf meiner Webseite stehen zu haben, dadurch lerne ich ja so ein bisschen die Normalität damit.
Manu: Darf ich da direkt einhaken? Aber war nicht das, ich weiß gar nicht, ob wir da im Podcast drüber geredet haben, aber war nicht dieser Moment, auch wo du mal, wo du deinen Testworkshop gemacht hast und dann Angst hattest, dass du da Sachen erzählst, die für niemanden in diesem Workshop irgendwas Neues sind. Und du dann festgestellt hast, doch, das ist alles was Neues. Ist das nicht eigentlich auch so ein Exemplarbeispiel dafür? Ja. So dieses, dass du dir das eigentlich ja schon zutraust, aber das noch gar nicht so wirklich gecheckt hast. Weißt du, was ich meine?
Rachel: Ja, dass die Ausführung noch nicht so weit ist wie der Kopf. Oder andersrum. Ich krieg’s grad nicht. Der Kopf ist noch nicht so weit wie die Ausführung. Ja, das auf jeden Fall. Aber auch da haben wir schon drüber gesprochen, dass es einfach die Gefahr, wenn man zu viel in der eigenen Bubble unterwegs ist und nicht zu oft auf die KundInnen oder KlientInnen-Ebene wechselt. Und ein anderes großes Ding, was sich erst bei mir in den letzten 2 Jahren verändert hat und eine gewisse Normalität bekommen hat, ist mein, wieder mehr den Umgang mit anderen Menschen, also auf Netzwerkebene, Community-Ebene zu suchen. Das hat sich erst in den letzten 2 Jahren, glaube ich, so in der Stärke entwickelt. Durchaus, glaube ich, auch aus diesem, dieses Internet einfach.
Manu: Ja, dieses Internet hat viel gemacht.
Rachel: Dieses Internet hat viel gemacht und da irgendwie in den Austausch zu gehen, Leute kennenzulernen, ganz tolle Frauen kennenzulernen. Ich fangirle hier immer wieder über sie. Aber das ist, glaube ich, für mich so eine Grundhaltung, die es mir auch dann durchaus leichter gemacht hat. Ich bin immer noch keine Netzwerkqueen auf irgendwelchen Business-Veranstaltungen, Events. Wir erinnern uns an das Machen-Festival vor 2 Wochen, 3 Wochen. Da fühle ich mich noch nicht in meinem natürlichen Habitat, aber dieses über mich reden, über meine Arbeit reden mit 1 gewissen Selbstverständlichkeit und auch mit einem Selbstbewusstsein auch zu sagen, was ich jetzt mache und da jetzt nicht mehr so rumzudrucksen. Das ist schon auch eine Entwicklung und da ist das Frühjahr sehr kurz. Da ist das Frühjahr vielleicht ein halbes Jahr, dreiviertel Jahr her.
Manu: Okay.
Rachel: Dass ich da jetzt wirklich sage, ja, ich mache das.
Manu: Was hat dir da am meisten geholfen, diese Beispiele dafür zu haben, in anderen Menschen, dass man das machen kann?
Rachel: Ja, das zum einen, also wirklich das Proof of Concept, aber genau da irgendwie andere Beispiele schon zu sehen. Auf der anderen Seite einfach die Wiederholung. Ich glaube, dieses so ein bisschen sich da einfach strategisch konzeptioneller auch diese Website-Entwicklung zu gucken, welches Wording ist es denn tatsächlich genau, was fühlt sich für mich gut an. Das war, glaube ich, bei mir recht ausschlaggebend, das mit 1 gewissen Selbstverständlichkeit zu machen.
Manu: Ja, verstehe ich.
Rachel: Und irgendwo Als drittes vielleicht auch so dieser Podcast. Also hätte ich mir früher auch nicht zugetraut und jetzt ist es irgendwie komplett normal, Folge 66. Wir reden über Gott und die Welt, also nicht über Gott, Schämmer. Das machen wir in Folge 66. Aber ja, das ist auch was, was ich hoffe, was sich so ein bisschen ausbreitet. Deswegen vielleicht doch gestern dieser Impuls oder der Wunsch danach, diesen Podcast jetzt nochmal mit mehr Liebe und Fürsorge zu versorgen, weil ich schon auch einfach echt Bock hab, dieses Content machen mehr zu meinem Normal zu machen. Und ich mich in dem Podcast mit dir einfach schon sehr sicher und sehr wohl fühle und so ein bisschen die Hoffnung habe, dass das dann mich ansteckt in den anderen Bereichen. Das wäre das, was ich mir wünsche, was das neue Normal wird, was heute noch nicht selbstverständlich ist.
Manu: Das wird passieren.
Rachel: Ja, das, ja.
Manu: Weil ich glaube, du hast gerade einen ganz wichtigen, du hast was ganz Wichtiges gesagt, was wir in der letzten Folge gar nicht besprochen haben, was einen dazu bringt, sich Sachen zuzutrauen, die man oder Sachen zu machen, die jetzt ganz alltäglich zu machen, die man sich damals nicht zugetraut hat, das hat was mit Wiederholung zu tun. Dass man, auch wenn man sich’s nicht zutraut, immer wieder macht, bis man sich’s zutraut, einfach aufgrund dessen, dass man es schon ganz oft gemacht hat.
Rachel: Ja, das ist…
Manu: Das ist so dieses Selbstaustricksen, das merke ich schon auch, das ist unglaublich ausschlaggebend für Selbstvertrauen. Aber oft ist es ja so, dass man dann gar nicht erst anfängt, weil einem das so im Weg steht, dass man sich das nicht zutraut und dann gar nicht erst eine Routine aufbaut oder Wiederholungen macht, weil man schon von Anfang an sagt, ja.
Rachel: Gibt es was jetzt schon in deinem Leben, was dir heute schwer fällt, was du dir wünschst, dass das irgendwann zum Normal wird?
Manu: Also ich könnte es jetzt total Plump ausdrücken und das wäre ein Instrument so gut beherrschen, dass ich mir hier zutraue mich damit auf eine Bühne zu stellen. Und mir auch gleichzeitig zutraue diesen Weg dorthin mit Freude und mit Leidenschaft und ohne Selbstgeißelung zu gehen, zu diesem Ziel hin. Das wäre jetzt so was, das ist so ein bisschen, ich weiß überhaupt nicht, ob das dazu passt, aber das wäre auf jeden Fall was, was ich, ich würde gerne zurückblicken und und dann sagen können, cool, du hast mit Mitte 30 einfach noch das Gitarre spielen zum Beispiel nochmal so ernst genommen, dass du da wirklich irgendwie einen Status Quo erreicht hast, wo du dich echt sicher fühlst mit dem Instrument.
Rachel: Und das ist so dein neues Normal.
Manu: Und das ist dann das neue Normal. Genau. Das wäre jetzt so aus dem Affekt heraus etwas, was mich zurzeit auch immer wieder beschäftigt, weil ich mir denke so, würde ich gerne noch, ich würde gerne ein Instrument wirklich gerne richtig, richtig gut beherrschen.
Rachel: Ja, aber im Moment kommt es noch so ein bisschen aus der Selbstgeißelungen heraus. Das Gefühl, ne?
Manu: Genau, voll, total. Total. Gerade ist es noch ganz viel mit mit das reicht nicht und mit so einem, auch teilweise ein bisschen so einem toxischen Drang der Selbstoptimierung zu tun und da bin ich auch immer wieder am Kämpfen mit mir selber. Deswegen sage ich das. Ich würde da gerne, Ich würde gerne lernen, Skills ohne Selbstgeist zu erarbeiten. Mir zu erarbeiten. Vielleicht ist es das eher, das, was ich mir gerade noch nicht zutraue. Ich traue mir das jetzt gerade noch nicht zu, weil ich weiß, dass ich ganz oft mir Skills auch aneigne aufgrund von Angst, aufgrund von Druck.
Rachel: Was zu einem gewissen Maße funktionieren kann oder funktional sein kann. Und
Manu: Manchmal ist es auch eine begrüßenswerte Herausforderung, wenn es jetzt irgendwie geht, dass ich sage, ich muss mich mal an einen Musikstil rantasten, mit dem ich noch nichts zu tun hatte bei der Produktion. Das kann auch durchaus sehr bereichernd sein und Spaß machen, aber in Bezug auf, keine Ahnung, eben beispielsweise Instrumente oder Fortbildung, was Komposition betrifft und so ist das ganz oft mit Minderwertigkeitskomplexen und mit Angst und mit Druck verbunden. Aber ich glaube, ich bin da auf einem guten Weg gerade, ehrlich gesagt. Ja. Ja, genau, das wäre so meine Antwort. Aber es geht doch eigentlich gar nicht mich heute.
Rachel: Ich bin ja fertig. Ich bin noch fertig und die Frage kann man ja schön als Abschluss stellen.
Manu: Das stimmt.
Rachel: Ich hatte voll einen ganz kurzen Impuls. Das können wir gerne auch rausschneiden. Das schon mal als Disclaimer vorab. Was fällt dir heute voll schwer? Was würdest du gerne mal als totales Normal haben? Geld verdienen. Ich kann mir so irgendwann auf diese Phase jetzt gerade zurückblicken oder generell einfach anfänge eine Selbstständigkeit oder dieses Neuausrichten. Das ist so, ja, das fände ich irgendwann schön, wenn das das neue Normal wird. Anfragen bekommen. Ja.
Rachel: So viel dazu.
Manu: Okay. Finde ich auch gut.
Rachel: Gut. Das war… Hast du dem Ganzen noch was hinzuzufügen? Nein. Nein? Nein.
Manu: Gut. Gut, ich wünsche dir, dass du ganz viele tolle Antworten jetzt auch auf deine Kaltakquise-Nachrichten bekommst.
Rachel: Ja, ich werde dich und euch updaten, was da passiert. Cool. Gut, dann… Das war Folge 66. Schön, dass ihr wieder dabei wart, euch das Ganze anhört. Wir haben natürlich gestern, als wir hier saßen und uns so lange Gedanken über den Podcast gemacht haben, auch viel an euch gedacht. Und genau, wir freuen uns wirklich über jeden, jeder, der, der uns zuhört, vielleicht auch ab und an mal ein Lebenszeichen hinterlässt. Wir lesen Kommentare, Nachrichten oder hören sie. Manche kriegen wir auch als Sprachnachrichten. Und ich freue mich da jedes Mal drüber, weil ich dann echt checke, ja klar, wir machen das nicht nur für uns, sondern in Äther raus, sondern hinter diesen Zahlen auf dem Dashboard stecken tatsächlich ein paar Ohren. Und genau, schön, ich wollte einfach nochmal sagen, schön, dass ihr dabei seid, euch das anhört. Und wir wünschen euch jetzt noch eine schöne Restwoche. Cremt euch gut ein, trinkt genug Wasser.
Manu: Springt mal irgendwo in kaltes Wasser am besten.
Rachel: Oder haltet mal die Füße irgendwie in kaltes Wasser. Auch gut. Ich hab schon überlegt, ob wir uns so einen Eimer holen, einen Eimer besorgen, wo Füße gut reinpassen, dass man sich einfach mal mit kaltem Wasser an den Schreibtisch setzen kann.
Manu: Können wir gerne machen. Müssen wir nochmal zum Baumarkt.
Rachel: Müssen wir nochmal zum Baumarkt. Ärgerlich.
Manu: Oh nein. Oh nein.
Rachel: Das hast du’s ja. Wir müssen nochmal zum Baumarkt.
Manu:
Das magst du ja gar nicht.
Rachel: Na gut, habt eine schöne Woche.
Manu: Ja, von mir auch.
Rachel: Bis dann. Bis dann. Tschüss.