Manu: Hallo.
Rachel: Hallo.
Manu: Wenn du in einem Videospiel leben müsstest, in welchem würdest du gerne leben?
Rachel: Die Sims. Da kenn ich die Cheat Codes.
Manu: Wow. Stark. Gute Antwort. Okay. Lassen wir es so stehen. Finde ich gut.
Rachel: Was findest du? Was ist deins? Deine aktuelle Obsession.
Manu: Ja, ich wäre nach 5 Minuten tot, aber Kingdom Come Deliverance…
Rachel: Das wären die glücklichsten 5 Minuten deines Lebens.
Manu: Ja, absolut. Ich wäre kurz vorm Verhungern, würde irgendwo einen Huhn klauen und dann würde ich wahrscheinlich an der nächsten Straßenecke gehängt werden. Ja, okay.
Rachel: Ja, das wäre…
Manu: Aber es wäre spannend.
Rachel: Und das alles innerhalb von 5 Minuten?
Manu: Gefühlt ja. Wow.
Rachel: Ja. Intense.
Manu: Intense 5 Minuten.
Rachel:Ja, das auf jeden Fall.
Manu: Okay, wollte ich nur kurz wissen.
Rachel: Ja, danke für den Einstieg dazu. Heute ist ein ganz besonderer Montag. Das habe ich dir noch gar nicht erzählt.
Manu: Nee.
Rachel: Ich fange ein neues Notizbuch an. Mh. Jetzt nach 2 Jahren ist so mein Arbeitsnotizbuch jetzt voll. Ist es? Und das ist jetzt tatsächlich, das ist total, also ziemlich genau waren es jetzt 2 Jahre, wo ich da halt mein Notizbuch, indem ich meine Aufgaben, meine Notizen, mein, was steht irgendwie die Woche an oder tagesmäßig und so. Ich habe das während meiner Ausbildung angefangen, das zu führen und weg von der losen Zettelwirtschaft und so. Und nur rein digital kann ich auch nicht. Und das ist irgendwie total lustig. Es ist spannend, das jetzt mal so durchzublättern auch ein bisschen. Und zu gucken, was habe ich letztes Jahr die Zeit gemacht oder vorletztes Jahr. Genau, jetzt habe ich heute ein neues angefangen.
Manu: Hast du endlich mit dem angefangen, was ich dir geschenkt habe?
Rachel: Nein, das ist viel zu besonders dafür. Nee, ich habe in meinem Notizbuch Stash geguckt und da hatte ich noch 1.
Manu: Das glaube ich kaum, dass du da noch 1 hattest.
Rachel: Ich habe mir ein Notizbuch, ein Schreibwaren und Papeterie-verkaufsverbot auferlegt.
Manu: Aber du musst das irgendwann benutzen, weil dieses Leder, das muss irgendwann so ein bisschen abgegriffen werden.
Rachel: Ja, das ist, das werd’ dich auch, aber es ist also nicht dafür.
Manu: Okay. Ja, Okay.
Rachel: Nicht dafür. Das kommt dann anders. Mit Sicherheit.
Manu: Sollen wir ins Thema einsteigen?
Rachel: Wir können reingehen.
Manu: Gehen wir rein.
Rachel: Du hast es dir ausgesucht. Du kamst erst mit einem anderen Thema die Ecke. Da meinte ich so, das fühle ich überhaupt nicht.
Manu: Und dann bin ich ganz schnell wieder abgezogen.
Rachel: Und dann haben wir uns 180 Grad gedreht und du kamst mit einem neuen Thema die Ecke.
Manu: Ja, genau. Und ich glaube, Wir haben ja so eine Themensammlung irgendwann mal angelegt. Ähm, schlau wie wir sind. Und ich bin da so ganz wild von 1 Rubrik zur nächsten getingelt. Und da bin ich echt hängengeblieben. Das war so Das ist es, da reden wir jetzt drüber.
Rachel: Vor allem auch so, jetzt ist auch so ein guter Zeitpunkt. Ja, oder? Gerade mit dem, was wir eben die letzte Woche besprochen haben.
Manu: Ja, voll. Total. Machen wir es nicht länger? Oh gut, das kam ja schon in der Anmut.
Rachel: Ja, das ist ja neu. Das müssen wir uns selber dran gewöhnen, dass ihr das Thema ja schon kennt.
Manu: Manchmal beginnt alles mit einem Ich-Kann-so-nicht-mehr. Der Moment, in dem Veränderung unausweichlich wird. Bist du gerade in einem Moment, wo Veränderung unausweichlich wird?
Rachel: Nö, Folgenende. Nein, komplett. Das ist jetzt auch in der Vorbereitung zur Folge war das auch nochmal ganz interessant, da nochmal hinzugucken. Und es werden jetzt sicher ein paar Gedankengänge sich wiederholen oder das ist jetzt nichts komplett oder ein Thema, was wir so noch nie angeschnitten haben. Aber letztlich war ja das, die letzten 12 Monate waren Monate für uns eine fortlaufende Veränderung. Ziemlich genau vor einem Jahr haben wir angefangen, unsere Kisten zu packen. Weil wir schon ein paar Monate vorher an dem Punkt waren, wo wir gesagt haben, ich kann das nicht mehr oder wir können das nicht mehr, wir wollen das auch nicht mehr vor allem. Und dann war Veränderung für uns unausweichlich.
Rachel: Und das hat sich in den letzten Monaten, kam das glaube ich immer wieder wie so eine Woge, ich glaube es ist keine lineare und ich würde es jetzt auch nicht irgendwie eine Sinuskurve nennen, Aber es sind immer wieder so Wogen und das sich so aufbaut und jetzt ist gerade einfach wieder so ein Punkt.
Manu: Und jetzt ziehen wir in die nächste Stadt. Genau.
Rachel: Jetzt mal offiziell. Nein, Gott. Oh mein Gott, nein. Nein, aber…
Manu: Klassisch ist vor den eigenen Problemen weglaufen.
Rachel: Ja, das hatten wir auch schon, ne? Dass sich deine Probleme nicht in Luft auflösen, nur weil du eine neue Postleitzahl hast. Ähm, ne, genau. Aber Veränderungen, bin ich sehr gespannt. Ich freu mich da heute ein bisschen tiefer einzusteigen.
Manu: Ja, ich mich auch.
Rachel: Kann ich die Frage so an dich zurückgeben oder war die jetzt personalisiert?
Manu: Nee, überhaupt nicht. Nee, gar nicht. Ich glaub, ich bin auch tatsächlich mal an einem anderen Punkt als du. Bei solchen Fragen. Ähm Ich merke, für mich war’s total interessant, mich mit dieser Frage zu beschäftigen und festzustellen, dass ich eigentlich das Gefühl hab, dass ich andauernd an dieser Schwelle dazu bin. Seit Monaten. Und das war auf eine gewisse Art und Weise so eine niederschmetternde Erkenntnis.
Rachel: Mhm.
Manu: Ähm, Weil da spielen 2 Faktoren bei mir rein, jetzt mal so einen kleinen Blick in meine Psyche diesbezüglich zu werfen. Also ich hab zum einen, fühle ich mich in meiner Selbstständigkeit schon wohl und ich liebe es selbstständig zu sein. Ich könnte mir auch nichts anderes vorstellen. Auf der anderen Seite merke ich aber auch, Ich bin, ich bin echt, ich bin andauernd müde irgendwie. Und ich bin so, ich hab so, und da hatten wir jetzt am Wochenende so ein kurzes Gespräch auch darüber, ich hab so das Gefühl, ich laufe in meiner Selbstständigkeit irgendwie seit langer Zeit irgendwie so einem Status Quo hinterher. Ich versuch so einen Status Quo herzustellen. Und irgendwie komme ich da nicht hin. Und das ist extrem unbefriedigend, die ganze Zeit so diese Möhre irgendwie so an der Angel vor einem baumeln zu haben und der die ganze Zeit hinterher zu laufen.
Manu: So ein bisschen fühlt sich das so an.
Rachel: Was ist für dich der Status quo, Den du erreichen möchtest?
Manu: Ja, also zum Beispiel bessere finanzielle Sicherheit. Ganz trocken. Ich sag mal eine Abdeckung an Projekten oder Kunden, dass ich wirklich weiß, okay, ich habe meine Stammkundschaft, ich habe die Projekte, die schon im Voraus irgendwie geplant sind und die meine Arbeitszeit auf eine komfortable Art und Weise abdecken.
Rachel: Eine Planbarkeit quasi in deiner Zeit. Genau.
Manu: Und äh…
Rachel: Ja. Ich frag grad so, weil ich auch mit 1 Frage in den Podcast jetzt gekommen bin, die ich so bisschen nicht sassy, aber so auf den Punkt überspitzt fast brachte. Und ich finde es jetzt sehr interessant, dass du quasi durch die Hintertür zu dem Thema kommst. Dieser Status Quo, den du da beschreibst, auf den du hinarbeitest oder den du wünschst, ist das nicht einfach nur… Ist man nicht irgendwann an einem Punkt in der Selbstständigkeit und vielleicht auch in der Anstellung oder generell im Leben. Wie sag ich das jetzt am besten? Lange Rede, kurzer Sinn. Hättest du nicht auch mal richtig Bock auf so eine Phase, wo man sich denkt, boah, so kann’s mal bleiben?
Manu:
Ja, ja, genau.
Rachel: Und ich glaube, das ist es nämlich. Es ist nicht eine Zahl X, es ist nicht eine Summe X im Sinne von die und die Stunden oder Geld, sondern einfach mal so, damit bin ich einfach mal zufrieden und hab nicht das Gefühl, ich muss irgendwas ändern, verbessern, so, sondern ich bin einfach mal
Manu: Ja, aber das ist hochphilosophisch, weil Wo ist das erreicht und kann man das überhaupt erreichen durch extrinsische Einflüsse oder ist das nicht eher etwas… Also, weißt du?
Rachel: Ich glaube, es ist weder komplett das eine nur extrinsisch noch nur aus dem Inneren heraus. Es hat was mit 1 Haltung und Perspektive zu tun, die man etwas selbst üben muss. Weil ich glaube, wir kennen alle Menschen in unserem Umfeld und wenn nicht, dann ist man vielleicht selber die Person, die immer sagt, ich brauche nur noch das und das und dann bin ich zufrieden. Und das wird aber nie eintreffen. Also ich glaube, wenn man so jemand ist oder dazu tendiert, dann ist es durchaus sinnvoll, mit der eigenen Wahrnehmung zu arbeiten und zu gucken, was steckt da eigentlich dahinter, warum bin ich eigentlich nicht zufrieden mit dem, was ich habe, wenn ich mal ganz rational mir angucke, was ich denn schon erreicht habe oder welche Möglichkeiten ich habe. Und auf der anderen Seite sind das natürlich auch die extrinsischen Faktoren, also eine gewisse Art von Existenzsicherung, das Sicherheitsgefühl im Allgemeinen. Und das ist ja nicht nur finanziell, aber es hat auch viel damit zu tun. Und da gehört ja eine Planbarkeit, eine zeitliche Planbarkeit mit Kunden und wie man arbeitet gehört da ja dazu, dass man weiß, okay, pie mal Daumen mit den und den Kunden, die immer wieder kommen oder ich weiß, die Anfragen kommen von alleine. Am Ende des Tages weiß ich, ich muss nicht 80 Stunden arbeiten, meinen Lebensunterhalt zu sichern, sondern es reichen halt die 40 Stunden. Und das spiegelt ja schon darauf ein, aber ich glaube, es ist eben eine Mischung von innen heraus und äußeren Umständen. Aber Hattest du das schon mal? Hattest du schon mal das… klar, also die Frage im Titel ist so ein bisschen so, jetzt ist der Moment der Veränderung, aber hattest du schon mal eine Phase, wo Du einfach gesagt hast, Veränderung ist gar nicht nötig? Nein. Wie Paradox, oder? Ja. Beändern das Thema.
Manu: Aber ich glaube, ich glaube, weswegen ich das vorhin auch gesagt habe, mit dem, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hab, ich bin so an der Schwelle dazu, ist, dass ich in der Vergangenheit sehr dazu geneigt habe Also, ich glaube halt, dass Also, so etwas zu verändern ist ja immer auch irgendwo ein Neuanfang. Und so einem Neuanfang wohnt immer so eine gewisse Magie inne. Mhm. Das ist immer so ein bisschen so, ah, jetzt wird alles gut, weil ich hab mich jetzt umentschieden. Ich fang jetzt neu an. Und ich in der Vergangenheit, ähm sag ich mal, da sehr schnell darin war, das zu machen. Mhm. So, mich umzuentscheiden und neu anzufangen. Und ich selten mir genug Zeit genommen hab für die Abwägung, will ich grade was verändern oder will ich grade weglaufen?
Rachel: Mhm. Die Motivation dahinter.
Manu: Oder retrospektiv bin ich sehr viel öfter weggelaufen als dass ich was geändert habe. Und ich glaube deswegen bin ich jetzt gerade auch so ein bisschen so stur, dass ich einfach daran festhalte, was ich gerade mache und wie ich es mache und versuche möglichst wenig daran zu ändern, dem auch eine entsprechende Zeit zu geben. So, aber da bin ich eben, und jetzt nochmal den Kreis zu schließen, bin ich an einem deutlich anderen Punkt als du gerade.
Rachel: Vor allem muss man ja da auch, in der Beschreibung, wie du sie jetzt gerade geliefert hast, muss man ja auch bedenken, dass es ja nicht so ist, als würde sich bei dir nichts verändern. Es ist ja schon eine Entwicklung zu sehen. Schwierig ist ja, wenn du eine Abwärtsentwicklung hast oder eine Stagnation und sagst, damit bin ich irgendwie unzufrieden, aber ich ändere jetzt nichts, weil ich will mir die Zeit, also.
Manu: Es ist ja mehr eine Ungeduld bei mir.
Rachel: Genau. Also es ist ja, der Aufwärtstrend ist abzusehen. Ja, ja, voll. Und das ist, ja, aber Veränderungen ist letztendlich, auch das Bedürfnis nach Veränderungen ist ja auch was Hochindividuelles. Also so einen Impuls zu setzen und wie viel Veränderung man auch braucht. Manche Menschen, deswegen habe ich die Frage auch gerade gestellt, von wegen hattest du überhaupt mal eine Phase, wo du gesagt hast, passt alles, muss gar nichts verändert werden. Ich glaube, das ist auch, wo man immer mal wieder auf so 1 Metaebene darüber nachdenken kann, wie das eigene Bedürfnis ist in dem Bereich. Weil es ja beispielsweise durchaus auch, jetzt gehen wir noch mal ein bisschen an andere Themen, aber durchaus auch mit politischen Themen einhergeht. Also ist man eher traditionell, konservativ, in reaktionären Geschichten oder Mustern oder in der Haltung oder ist man halt sagt, was sagt man halt Veränderung, progressiv, Entwicklung. Also das sind ja einfach, damit will ich jetzt gar nicht sagen, was ist falsch oder richtig, aber das sind hochindividuelle Bedürfnisse, die wir haben, die jeder von uns hat und was auch das mit einem Sicherheitsgefühl zu tun hat und so und sich da immer wieder auf 1 Meta-Ebene mit auseinanderzusetzen, statt einfach zu sagen, okay, wenn ich es verändere, dann wird es schon besser. Und da habe ich jetzt in der Vorbereitung, ich will ihn eigentlich nicht unbedingt zitieren, aber an der Stelle macht es vielleicht Sinn, weil es auch sinnbildlich ist.
Manu: Welchen zitierst du gleich?
Rachel: Winston Churchill.
Manu: Ich dachte jetzt kommt irgendwie Friedrich Merz.
Rachel: Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, Quatsch, Quatsch. Direkt mal übersteuert.
Manu: Christian Lindner.
Rachel: Carsten Linnemann, nein. Winston Churchill, der so was gesagt hat wie, Veränderung bedeutet nicht immer eine Verbesserung, aber zu verbessern, musst du verändern. Also es ist eine Abweichung vom Status Quo, den wir jetzt haben.
Manu: Man muss das Risiko eingehen.
Rachel: Es ist so ein bisschen die Idee dahinter. Und das stimmt schon, aber man muss, ich glaube, und das sage ich jetzt eigentlich in erster Linie mir, obwohl ich gerade in dieser Phase bin, in der Situation stecke, man muss nicht immer auf Biegen und Brechen alles verändern wollen, müssen, können. Oder Wenn, dann ist es durchaus sinnvoll, sich in dem Prozess auch nochmal vor Augen zu führen, was denn gut läuft und nicht unbedingt konkret 1 Veränderung bedarf. Also das ist eine Talenz, die ich bei mir beobachte, dass wenn ich in so einem Veränderungsmodus bin, Transformation etc. Pi, papo, dann, dass ich eigentlich alles, was ich schon getan habe, so ein bisschen eine Schleife drum mache und weg packe. Da gar nicht mehr groß drüber nachdenken und deswegen ja immer wieder das Gefühl, dass ich fange von vorne an. Das ist ein wirklicher Neuanfang. Aber wirklich für sich zu verstehen, Wir sind trotzdem immer noch der gleiche Mensch. Also einen kompletten Neuanfang wird es nicht geben. Wir nehmen immer Sachen mit. Ob es jetzt Päckchen sind, die einfach das Tragen ein bisschen schwerer machen. Oder Erfolge sind. Oder irgendwelche Plaketten, die wir schon auf der Brust tragen, weil wir das und das schon erreicht haben. Das gehört ja auch dazu, das schmeißen wir nicht alles weg. Also vor großen Veränderungen durchaus nochmal kurz eine Bestandsaufnahme machen, vielleicht auch das zu wertschätzen, was man bis dahin schon geschafft hat. Geschaffen hat, also jetzt gar nicht im Sinne von Leistung, sondern auch für sich selbst ein Leben geschaffen hat.
Manu: Ja, absolut. Ich glaube, die Rückschau ist da total wichtig. Und bei Veränderungen oder erfolgreicher Veränderung, glaube ich, ist auch total wichtig zu lernen, sich selbst einzuschätzen, wie man am besten Veränderungen umsetzt. Weil ich merke zum Beispiel, gerade wenn es irgendwie meinen alltäglichen Habitus geht oder Marotten, die ich mir angewöhnt habe oder whatever. Ähm Klar muss das immer entstehen, so eine Veränderung mit so einem Erstimpuls, dass man sagt, so, jetzt änder ich das. Aber Das Ding ist ja, dieser erste Impuls sorgt ja nicht für die Änderung. Sondern dieser erste Impuls sorgt ja praktisch für eine Erstmotivation. Aber diese Entscheidung, diese Veränderung dauerhaft durchzuführen, ist ja praktisch immer wieder die Entscheidung zu der Veränderung. Weißt du, was ich meine?
Rachel: Ja.
Manu: Dass ich immer wieder dafür entscheide. Und das ist, find ich, so fucking anstrengend.
Rachel: Ja, es ist… Ich glaub, das ist ein ganz, ganz komplexer Prozess, weil es eben auch darauf ankommt, welche Art von Veränderung. Im Sinne von, wie viel Verantwortung liegt bei mir persönlich? Ist das was, was ich 100% in meiner Hand habe? Ist das was, wo auch da wieder Einflüsse und Faktoren von draußen mit rein spielen. Also letztes Jahr beispielsweise, als wir diese Wohnung gekündigt haben, war einfach klar, wir haben Stichtag 30.9. Bis dahin müssen wir da raus sein. Da kann man dann nicht sagen, okay, die machen wir jetzt. Also hätte man schon auch sagen können, aber das war so dieser äußere Fokus oder dieser äußere Einfluss, der das einfach dann nochmal gesetzt hat und Rahmen gesetzt hat. Aber eben wenn du jetzt von Routinen sprichst und Veränderungen. Ich glaube und ich bin ja, ich habe ja die letzten Monate diesen Tanz mit mir selber geführt, immer wieder an einem Punkt zu stehen, wo ich eigentlich in dem Moment das Gefühl hatte, so dieser erste Impuls, wenn du ihn gerade genannt hast, soll dieses schön auf die Oberschenkel klopfen und sagen, so, jetzt aber, jetzt wird was verändert.
Rachel: An dem Punkt war ich ja oft. Und was Dann letztendlich der Impuls war, der jetzt die ähm die Aktion mit sich bringt.
Manu: Mhm.
Rachel: Also über Veränderungen, über Entscheidungen zu sprechen oder tatsächlich in die Aktion zu treten und Dinge zu tun. Auch da, glaube ich, ist es total individuell, wie hoch der Leidensdruck ist, der diesem Impuls, diesem Sorn voransteht. Und deswegen finde ich das für mich, dass Veränderung gar nicht unbedingt mit Motivation anfängt, sondern eigentlich mit Krise.
Manu: Das stimmt. Das stimmt. Ja, das stimmt.
Rachel: Und da gibt es so viele verschiedene, In dieser Krisensituation oder in der Phase der Krise gibt’s noch so viele weitere Emotionen, die immer wieder mit reinspielen. Was ja auch nicht linear verläuft, sondern durchaus auch mal wieder seine Bahn und Schleifen zieht. Also, du hast erst mal irgendwie, ähm Du hast Schock und Angst und Zweifel und Trauer und nochmal Zweifel und Zweifel, Zweifel, nochmal Zweifel. Also bis du irgendwann an den Punkt kommst, dass du halt sagst, okay, ja, dann akzeptiere ich das. Also dann gibt’s jetzt gerade vielleicht wirklich keine bessere Option, als diese Veränderung anzustreben. Und Diese Akzeptanz arbeitet ja dann trotzdem immer noch damit weiter, dass man irgendwo noch einen inneren Widerstand hat. Menschen sind Gewohnheitstiere, wir werfen ja nicht plötzlich alles über Bord. Gerade auch mit diesem, Ich finde es immer interessant, wenn man sich einmal damit auseinandergesetzt hat, wie oft man auf diese Theorie kommt, dieses Sunken Cost Theorie, also dass wir Menschen die Tendenz haben, viel länger an Dingen festzuhalten, die eigentlich schon abgeschrieben sind, weil wir das Gefühl haben, jetzt haben wir aber schon so viel Ressourcen, Zeit, Geld, Energie da reingesteckt.
Manu: Schuldig, schuldig.
Rachel: Ja, und das ist komplett normal. Aber da sich dann mal aus 1 Art und Weise zu fragen, wie oft halte ich eigentlich an Dingen fest, die mir nicht mehr gut tun oder die eigentlich keine Zukunft haben, weil ich bestimmte Dinge nicht abschreiben will, weil das halt ein Verlust ist, statt. Und auch da wieder kommen wir in dieses, auch mal zu gucken, was ist denn in der Zeit vielleicht positives, irgendwas, gibt es vielleicht irgendwas, was nicht nur negativ abgeschrieben wird, sondern wo man auch was daraus mitgenommen hat an Erfahrungen, an Wissen, im Zweifelsfall ist es immer irgendwie ein Lehrgeld. Ich glaube wirklich, es ist nicht zu unterschätzen, was für ein riesiger innerer Prozess das ist, wo man immer wieder mit Widerstand zu kämpfen hat, mit Angst, mit Kontrollverlust. Das ist was, was ich jetzt gerade bei mir echt merke. Bis wir überhaupt irgendwann an den Punkt kommen, dass sowas wie Motivation oder Hoffnung oder Gestaltungswille, Gestaltungsspielraum dann wieder aufkeimt, in dem man sagt, okay, wenn ich jetzt verändere und dann vielleicht Erfahrungen in der Selbstwirksamkeit auch schon habe, dann kann ich auch gestalten und Dinge nach meinem Willen und nach meinen Bedürfnissen formen. Ich glaube, das ist einfach so ein nicht-linierer Pfad, dass das echt hochindividuell einfach ganz unterschiedlich ist.
Manu: Es ist hochindividuell und das sollte vor allem die Entscheidung dabei und gerade die Entscheidung bei Veränderungen sollte ja auch immer vor allem den Aspekt der eigenen Gesundheit mit einschließen. Glaube ich, das ist ein unglaublich wichtiger Grundbaustein für die Entscheidung zu Veränderungen oder gegen Veränderungen, Je nachdem. Ich merke auch gerade, weil ich das vorhin mit dem Weglaufen gesagt habe, dass es eine Abwägung gibt zwischen Veränderung und Weglaufen. Ich möchte noch mal sagen, dass das immer unter der Voraussetzung ist, diese Unterscheidung zwischen Weglaufen und Veränderung, dass man davor schon reflektiert hat, wie ist mein gesundheitlicher, also oder auch mein psychisch gesundheitlicher Zustand.
Rachel: Was meinst du damit genau?
Manu: Ich wollte jetzt nicht Ich wollte jetzt nicht, ähm damit diskreditieren, wenn man zum Beispiel, keine Ahnung, Burnout hat, dass man dann wegläuft vor etwas. Dass das in dem Zusammenhang vollkommen legitim ist und richtig ist, dass man sich dann für seine Gesundheit entscheidet.
Rachel: Ja, ja, ja.
Manu: Das wollte ich nochmal kurz, nicht missverstanden zu werden.
Rachel: Gut, dass du deinen Zweifelsfall nochmal aufgeräumt hast, aber ich glaube…
Manu: Nicht, dass die Leute denken, ich habe meinen kleinen inneren Christian Lindner gerade gechannelt. Weiß man nicht.
Rachel: Alle machen mehr Arbeiten hier.
Manu: Ja. Hier, Probleme sind auch nur dornige Chancen.
Rachel: Also es ist, ähm, Veränderung ist was, was unglaublich viel Angst machen kann und Angst macht, selbst wenn es Dinge geht, die man will, zu denen man motiviert ist und von denen man sich eine bessere Zukunft erhofft. Auch da, wenn ich wieder daran denke, was wir im letzten Jahr erlebt haben. Natürlich war dieser Umzug und dieser Schritt, diese sehr, sehr große Veränderung, die wir da gemacht haben, war natürlich mit dem Willen hin zur Verbesserung. Aber das heißt ja nicht, dass das immer leicht ist.
Manu: Nee, überhaupt nicht. Das ist gar nicht leicht.
Rachel: Also wie oft wir da saßen oder nachts da lagen und dann sind wir gedacht, fuck, funktioniert das?
Manu: Das Schlimme ist ja, dass diese Veränderungen und diese Entscheidungen, die mit einhergehen, Du musst dich ja gleichzeitig sehr, sehr ernst nehmen und gar nicht. Das hat ja sowas Schizophrenes. Also, dass du dich bloß nicht zu sehr ernst nimmst, aber dass du dich trotzdem sehr, sehr ernst nimmst. Das ist, glaube ich, was mich auch immer so wahnsinnig macht und warum ich auch immer so lange brauche, Entscheidungen zu fällen. Ich muss das immer auskämpfen in mir. So diesen Kampf.
Rachel: Da hilft es tatsächlich und das habe ich jetzt mit meiner Entscheidung oder mit meiner der Veränderung, die ich jetzt gerade anstrebe, also von der Vollzeit-Selbstständigkeit in eine Teilzeit-Anstellung, Teilzeit-Selbstständigkeit, was mir da total geholfen hat nach diesem ersten vielen inneren Kämpfen und Widerständen und Leidensdruck und ich mach das jetzt, diese Entscheidung oder diesen Wunsch nach Veränderung zu teilen und dann nicht nur mit dir über zu reden, sondern eben auch mit anderen Personen aus verschiedensten Lebensbereichen. Und die jetzt nicht alle in die Hände geklatscht haben von, jo, das ist die perfekte, beste Entscheidung, sondern die halt durchaus gesagt haben, verstehe ich total. Und die mir quasi durch so eine ganz ruhige, auch gar nicht, weil sie so involviert sind. Also für mich ist das ja ein Riesending und für die ist es ja, klar, dann suchst du dir halt einen Job. Also so nach dem Motto, who cares? Warum machst du jetzt einen Podcast? Das macht keinen Spaß. Aber die da so ein bisschen auch diese Aufgeregtheit rausgenommen haben und mir durchaus auch gespiegelt haben, dass das jetzt ein sinnvoller nächster Schritt ist. Mit der Argumentation, die ich Ihnen ja auch vorgelegt habe, und warum es mich so beschäftigt. Also einmal quasi im weiteren Umfeld, sage ich jetzt mal, das noch mal zu verargumentieren und da noch mal Meinungen zu hören. Und auf der anderen Seite eben auch im inneren Kreis da ein Support-System zu haben, und das bist jetzt du in dem Fall, sorry, der da 100% dahinter steht und eher noch derjenige ist, der sagt dann aber richtig. Also wenn du das jetzt anstrebst und da sagst du, du machst das mit der Anstellung, dann bin ich der Erste, der guckt, dass du dir da auch einen gescheiten Job suchst.
Manu: Also man muss auch nochmal richtigstellen, ich hab jetzt nicht so krass den Finger drauf.
Rachel: Nein, hast du nicht. Aber schon derjenige, der mich immer wieder, wenn ich dann anfange, auch jetzt zu spiralen und zu denken, Gott, oh Gott, wie finde ich denn überhaupt einen Job und was gibt’s denn da? Und dann nehme ich halt irgendwas, Hauptsache. Der dann sagt, ach ja, Du musst dich daran ernst nehmen und dir die Zeit nehmen, dann jetzt auch was zu finden, was das größtmöglichste Potenzial hat, dich auch in diesem Job zu erfüllen und glücklich zu machen.
Manu:
Auf allen Ebenen.
Rachel: Auf allen Ebenen. Und das ist ja nochmal ein ganz anderes, intensiveres, stärkeres Support-System, wo du da einfach nochmal näher dran bist, eben, wenn du diese inneren Kämpfe und dieser Widerstand, der bei mir immer wieder hochkommt, dass du das siehst, dass du halt dann da sagen kannst, so nope. Ja. Jetzt dem atmen wir nochmal tiefer ein und wird alles.
Manu: Denk nochmal drüber nach. Genau. Ja, absolut. Das ist glaube ich auch, Das ist total wichtig. Das ist unglaublich entscheidender Austausch. Ja. Darüber.
Rachel: Das nicht mit sich alleine immer nur auszumachen.
Manu: Ja, weil man ist unglaublich gut darin, sich selbst zu bescheißen. Ja. Und sich auch selber Sachen zu glauben, die einfach nicht stimmen. Ja. Und deswegen ist die Reflexion mit 1 anderen Person unglaublich wichtig dabei. Total.
Rachel: Und noch ein Tipp von den Veränderungsprofis, die wir jetzt sind. Egal wie groß die Veränderung ist, die man anstrebt und wenn man eben sagt, ok, entweder habe ich schon ein konkretes Ziel, so von wegen hier bin ich und 180 Grad, da will ich hin. Oder hier bin ich und Hauptsache anders. Also je nachdem wie diffus oder konkret das ist, ist es eigentlich unabhängig. Es ist wichtig, die kleinen Erfolge und die kleinen Schritte, die kleinen Veränderungen schon zu feiern und zu sehen und wertzuschätzen.
Manu: Oh yes. Und das ist so fucking schwer, es nochmal salopp zu sagen.
Rachel: Ja, aber es ist…
Manu: Es ist so wichtig, absolut. Ja. Ich stimme dir von vollstem Herzen zu. Mich rührt das auch ein bisschen, weil das ist das, was ich gerade irgendwie versuche zu lernen. Und das ist so schwer, sich daran selber zu erinnern.
Rachel: Ja. Du machst das bei mir. Also auch da sich ein Support System zu suchen.
Manu: Ja du machst das auch bei mir.
Rachel: Ja aber ganz konkret letzte Woche, schon mal so ein bisschen mit dem Rückblick zu starten, habe ich ja dann meine ersten Bewerbungen rausgeschickt. Und das war ein Riesending für mich. Oder ist es immer noch? Also ist es jetzt irgendwie so weit, dass ich die ersten Unternehmen gefunden habe? Das finde ich super spannend, was da ausgeschrieben ist oder das Unternehmen an sich, was die machen. Und da kann ich es mir richtig, richtig gut vorstellen. Also das waren jetzt wirklich, das sind jetzt die ersten Prioritäten für mich. Und da die Werke rauszuschicken. Und das natürlich ist ein totaler Prozess gewesen für mich. Dieses, oh Gott, ich muss da jetzt überhaupt mal auf meine Fähigkeiten und Erfolge aus meiner Vergangenheit auch nochmal drauf gucken und sagen, hey, Das kann ich, das bringe ich mit. Diese Jobsuche ist echt auch so eine Meta-Geschichte, die da jetzt gerade angestoßen wird. Weil ich mich da jetzt auch immer wieder auf meine Fähigkeiten berufen muss und möchte. Und auf der anderen Seite Das natürlich auch am besten so formuliere, dass der Mehrwert auch möglichst schnell und einfach klar wird. Und dass wir das eben nicht einfach nur abgehakt haben, sondern du dann schon gesagt hast, das muss man irgendwie auch wertschätzen und feiern, dass das jetzt Teil des Prozesses ist. Und das gehört dazu. Schritt für Schritt.
Manu: Ja.
Rachel: Genau. Veränderung.
Manu: Veränderung. Das ist bestimmt auch ein Thema, was wir irgendwann nochmal ausgraben.
Rachel: Spätestens wenn wir endlich an einen Punkt kommen und sagen, so könnte es jetzt bleiben. Jetzt erstmal keine Veränderung. Ja.
Manu: Ja. Gucken wir mal. Ja.
Rachel: Wann das kommt. Ja. Ja. Ja, ja, gucken wir mal, wann das kommt. Ja. Auch das ist jetzt kein neuer Gedanke, Aber es gehört dazu und ich will das Paket abrunden, sich in Veränderung zu üben. Damit meine ich die Akzeptanz und vielleicht auch unseren eigenen Umgang damit. Macht ist ja das, was Resilienz am Ende bedeutet. Und wir leben in 1 Welt, die sich so schnell verändert, egal wie sehr wir uns dann daran festhalten, wenn wir irgendwann am Punkt sind, sagen so darf es bleiben. Wir wissen nicht, was passiert, wir wissen nur, es wird sich immer irgendwas verändern und von daher nicht kategorisch ablehnen, sondern gucken, Erfahrungen sammeln, wie man selber mit Veränderungen umgeht.
Manu: Ja, Amen.
Rachel: Jetzt habe ich schon mal so ein bisschen vorhin einen kleinen Einblick in meine letzte Woche gegeben. Ich habe mich viel mit Jobsuche auseinandergesetzt. Und natürlich mit dem Relaunch. Ihr habt ja gesehen, Webseite ist da.
Manu: Danke nochmal.
Rachel: Da wird jetzt auch peu à peu unser Podcast-Folgenarchiv weiter aufgebaut. Wir sind ja jetzt bei 74 Folgen.
Manu: Ja, crazy.
Rachel: Say what? Ja. Say what?
Manu: What?
Rachel: Genau. Also es wird, damit habe ich mich letzte Woche auch viel auseinandergesetzt.
Manu: Ja, da warst du sehr fleißig.
Rachel: Was hast du gemacht?
Manu: Boah, ich habe letzte Woche…
Rachel: Du warst auch sehr fleißig.
Manu: Ich war auch sehr fleißig letzte Woche. Ich habe richtig viel an dem Projekt Infinity Mask, ein Spiel, an dem ich mitarbeite, gearbeitet. Sehr viel Sounddesign und Musik und Implementierung gemacht der letzte Woche, weil diese Woche kommt da die Closed Alpha. Da kann man sich auch anmelden dafür.
Rachel: Bitte einmal, was ist eine Closed Alpha?
Manu: Das ist im Endeffekt eine sehr abgespeckte Demo jetzt grade. Das ist eigentlich ein sehr Also, Closed Alpha ist ein sehr weitreichender Begriff. Aber da geht’s halt vor allem darum, dass man sich vorher anmelden muss als Tester für dieses Spiel. Da gibt’s einen Discord, wo dann irgendwie gesammelt wird, was die Leute zusammentragen an Bugs, die es noch gibt und so weiter und so fort. Genau, das ist jetzt noch alles sehr rough. Und da hab ich sehr viel Arbeit letzte Woche reingesteckt. Als ob das noch nicht gereicht hätte, aber ich hab ja parallel auch noch andere Projekte, an denen ich mitarbeite. Und die durften natürlich auch nicht zu kurz kommen. Und Ja, war ziemlich arbeitsam. Also, Und ich merke, ich hab immer noch Ich hab so ein bisschen die Erschöpfung nach der Gamescom verschleppt. Ich bin so ein bisschen Ich riech so ein bisschen auf dem Zahnfleisch, die Gegend. Grade nach letzter Woche noch mal.
Rachel: Da fand ich’s aber gut, dass wir am Wochenende mal auf die Bremse getreten haben.
Manu: Ja, das war auch höchste Eisenbahn.
Rachel: Da musste ich dir auch mal Kopf gerade rücken.
Manu: Ja, da war ich echt, also Samstagmorgen, sag ich mal ganz ehrlich, ging es mir nicht gut. Das war echt, da habe ich dann echt gemerkt, ist ein bisschen zu viel gerade irgendwie insgesamt.
Rachel: Da haben wir uns kurz angezickt und dann war wieder alles gut
Manu: Also vor allem zu viel im Sinne von sehr, sehr viel Arbeit, aber auch sehr, sehr viel Arbeit, bei der jetzt aktuell auch nichts rumkommt. Noch nicht. Fingers crossed. Und das ist halt auch nochmal so ein zusätzlicher Stressfaktor irgendwie. Das war alles so ein bisschen viel. Genau.
Rachel: Was erwartet dich jetzt die kommende Woche?
Manu: Die kommende Woche, dadurch, dass dieses Projekt jetzt erst mal da der Schwung raus ist und jetzt erst mal diese Closed Alpha veröffentlicht wird und dann werden erst mal die Fehler gesammelt, da mach ich jetzt erst mal nichts mehr, gerade aktuell. Deswegen, diese Woche ist viel so Bürokram und vor allem halt Akquise. Also ich bin gerade wieder offen für neue Aufträge und versuche da irgendwie Sachen an Land zu ziehen. Versuche mal die Gamescom nachzubereiten. Da mal die Kontakte irgendwie aufzufrischen, die ich da geknüpft habe. Und ja, also die Woche ist so eine Bürowoche. Ich habe heute schon ein bisschen Content vorbereitet für die Woche. Und so, genau.
Manu: Das steht bei mir an, was steht bei dir an?
Rachel: Bei mir geht es jetzt los bei dem Verband, für den ich als Freie arbeite. Da ist in 2 Monaten im November eine große Veranstaltung statt, die ich betreue oder organisiere und da geht es jetzt quasi los in die Vorbereitungsphase, weil da jetzt auch fast in Sommerferien alle zurückkommen. Und genau, da lasse ich jetzt quasi die kleine Eventmanagerin wieder raushängen. Das steht an. Also da ist einiges los. Ansonsten, Manu, diese Woche. Ja? Wir kriegen ein Sofa. Oh mein
Manu: Gott, wir kriegen morgen unser Sofa.
Rachel: Das nächste Möbelstück bezieht die Wohnung.
Manu: Das hab ich ja schon wieder völlig verdrängt.
Rachel: Das wird sehr, sehr aufregend.
Manu: Oh Gott, ja.
Rachel: Vielleicht ist dann auch der Zeit, wo wir noch ein Regal aufhängen.
Manu: Ne, das wäre der absolute Hammer.
Rachel:D as ist spannend. Es bleibt spannend.
Manu: Es ist spannend.
Rachel: Ja. Genau. Und dann finde ich es total schön, dass wir am Wochenende Besuch bekommen, denen wir das dann direkt präsentieren können, dass wir jetzt ein Wohnzimmer haben. Ja.
Manu: Wir können Menschen empfangen.
Rachel: Nach 6 Monaten fast in dieser Wohnung. Yay! Genau. Also ein bisschen Arbeit steht an. Einiges. Genau. Und ansonsten so tagesmäßig.
Manu:O kay. Gut. Alles klar, dann hören wir uns nächste Woche wieder. Würde ich sagen.
Rachel: Ja, vielleicht unterhält man sich ja zwischendurch auf dem Flur oder so.
Manu: Ja, gucken wir mal.
Rachel: Schauen wir mal.
Manu: Wenn sich’s ausgeht.
Rachel:Hahahahaha. Böse. Böse. Alles klar.
Manu: Habt ne gute Woche ihr da draußen.
Rachel: Ja, habt genießt den Spätsommer. Richtig, das muss ich noch kurz sagen, das hat mich gestern so fertig gemacht. Gestern Abend saß ich auf einem Balkon, weil ich wissen wollte, ob man irgendwas von diesem Blutmond sieht. Ich hatte so Sommerurlaub Flashbacks. Ich hatte so Sommerurlaub Flashbacks. Ich finde in Leipzig gerade abends, es riecht total, die Luft ist total Spätsommerurlaubsituation. Also ich finde es gerade, das Wetter macht mich Spätsommer, Urlaubssituationen. Ja, ich weiß, was du meinst.
Rachel: Das Wetter macht mich gerade emotional. Aber gut. Nostalgisch, emotional. Das kann wirklich so ein… Das alles irgendwie nochmal aufsaugen auf den letzten Meter. Das ist gerade was, was mir sehr viel Freude bereitet. Und ich auf der gleichen Seite… Deswegen ist es schön, dass September…
Rachel: Man kann sich so langsam vom Sommer verabschieden, aber man freut sich auch schon auf den Herbst. Ja? Ja, doch. Gerade wenn jetzt das Wohnzimmer kommt. Ich freu mich schon auf so dieses cozy, kuschelige. Doch.
Manu: Also ich hab noch ne Verweigerungshaltung gegenüber dem Herbst, aber…
Rachel: Ja, wir haben auch noch ein bisschen, aber es ist so, man sieht das am Horizont schon, den Cozy.
Manu: Ja, aber der Unterschied zwischen uns beiden ist, du bist schon so, du freust dich schon so.
Rachel: Ich freue mich über beides.
Manu: Und ich bin noch gerade so, geh weg, geh weg vom Horizont.
Rachel: Ich habe gerade, ich habe gerade Best of Both Worlds.
Rachel:Ich habe gerade noch schönen Sommergefühle und gleichzeitig freue ich mich auf den Herbst.
Manu: Ja, ich muss da noch ein bisschen an mir arbeiten.
Rachel: Ja, das find ich gut, so das Problem bei dir. Damit laufen wir alle besser. Oh Gott. Christian Lindner. Kleine Systemkritik am Rande, aber ihr habt von uns nichts anderes erwartet. So, das war jetzt das Wort zum Dienstag, kommt die Folge, natürlich. Ich wünsche dir eine schöne Woche.
Manu: Ich wünsche euch auch.
Rachel: Ich wünsche euch auch eine schöne Woche. Und Ende.
Manu: Und Ende. Danke, Ende.